G 485 - Evangelisches Pfarramt Bad Waldsee (Bestand)
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G 485
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit B
1801-1995
Einleitung: ===== Ortskirchengeschichte =====
Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee umfaßt einen relativ kleinen Bestand, da es sich um eine noch nicht sehr alte evangelische Pfarrgemeinde handelt. Bad Waldsee, mit einer typischen evangelischen Diasporagemeinde im neuwürttembergischen Oberland, war bis 1806 eine vorderösterreichische Stadt und kam erst infolge der politischen Ereignisse (Napoleonische Kriege) in diesem Jahr an das Königreich Württemberg. Von da an zogen nach und nach auch Evangelische in die bis dahin rein katholische Stadt.
Durch königliches Dekret vom 18. September 1851 wurde in Schussenried eine provisorische evangelische Pfarrei für die protestantischen Bewohner des Bezirks eingerichtet; ihr waren auch die Evangelischen von Waldsee zugewiesen. Die evangelische Diaspora-Pfarrei Schussenried gehörte zum Dekanatsbezirk Biberach. Von 1851 an datieren auch die ersten Kirchenbücher dieser neugeschaffenen Pfarrei.
Am 28. Juni 1887 wurde in Waldsee ein provisorisches evangelisches Stadtpfarramt eingerichtet (Pfarramtsverweserei), während die bisherige Pfarramtsverweserei Schussenried im gleichen Jahr zum definitiven Pfarramt erhoben wurde. Die nun selbständige Pfarrei Waldsee wurde jedoch vom Dekanatamt Biberach herausgelöst und dem Dekanatamt Ravensburg zugeordnet, wohin sie noch heute gehört.
Zur Pfarrei Waldsee gehörten und gehören in weitem geographischem Umfeld zahlreiche kleinere Orte, Weiler und Einzelhöfe. Das bedeutendste Filial von Waldsee war das relativ weit entfernte Alttann.
Das Jahr 1887 markiert in dreifacher Weise den Beginn der selbständigen Kirchengemeinde Waldsee: zugleich mit der Einrichtung der provisorischen Pfarrei und dem Aufzug des ersten evangelischen Stadtpfarrers von Waldsee wurde mit dem Bau einer evangelischen Kirche begonnen (fertiggestellt 1889) und es wurden eigene Kirchenbücher angelegt. 1904 erfolgte die Erhebung des provisorischen zum ständigen Pfarramt Waldsee.
===== Bestandsbeschreibung =====
Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee, das im Landeskirchlichen Sprengelarchiv Ulm aufbewahrt wird [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart] (mit Ausnahme der Kirchenbücher und weiteren Bände1), umfaßt knapp 6,2 Regalmeter mit insgesamt 380 Bestandsnummern.
Davon entfallen
auf den Bestand B (Bände): 125 Nummern (B 1 - B 125) mit 1,8 Regalmetern;
auf den Bestand A (Akten): 207 Nummern (A 1 - A 199)[1] mit 3,1 Regalmetern
auf den Bestand R (Rechnungen): 48 Nummern (R 1 - R 48)mit 1,3 Regalmetern.
Die Bestandsgruppen A und R sind in 40 Archivschatullen eingelegt, ebenso die Amtskalender (B 34 - B 125). Sämtliche Archivaliennummern sind gestempelt und signiert. Mit dem vorliegenden Findbuch sind die pfarramtlichen Quellen zur Geschichte der nun ein gutes Jahrhundert alten Kirchengemeinden Waldsee und Alttann erschlossen und für Nachforschungen bequem verfügbar gemacht. Da auch die Altregistratur bis ca. 1983 in die Abgabe eingeschlossen wurden [2], war es aus praktischen Gründen notwendig, auch diese Akten (versehen mit Sperrfristen) aufzunehmen. Diese können bis zum Ablauf der gesetzlich geregelten Sperrfristen durch Dritte nicht benutzt werden.
Was die Kirchenbucheinträge vor der Errichtung der Pfarrei Waldsee 1887 anbelangt, so sind die Nachweise über die Evangelischen von Waldsee (und ebenso die über die von Aulendorf und Buchau) in den folgendgenannten Bänden des evangelischen Pfarrarchivs Schussenried zu finden:
Band 1: Taufregister (1852-1877)
Band 2: Eheregister (1852-1940)
Band 3: Totenregister (1852-1880)
Band 4: Konfirmandenregister (1852-1926)
Band 5: Familienregister (angelegt 1851)
Im Dekanatsarchiv Ravensburg befindet sich das 1871 angelegte Familienregister von Alttann.
Stuttgart, im Februar 2000, Dr. Karl Kempf
Ulm, im Mai 2000, Dorothea Reuter
[1] Geordnet nach der Registraturordnung für Pfarrämter aus dem Jahr 1901
[2] Geordnet nach dem Einheitsaktenplan der Ev. Landeskirche 1967
Einleitung: Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee umfaßt einen relativ kleinen Bestand, da es sich um eine noch nicht sehr alte evangelische Pfarrgemeinde handelt. Bad Waldsee, mit einer typischen evangelischen Diasporagemeinde im neuwürttembergischen Oberland, war bis 1806 eine vorderösterreichische Stadt und kam erst infolge der politischen Ereignisse (Napoleonische Kriege) in diesem Jahr an das Königreich Württemberg. Von da an zogen nach und nach auch Evangelische in die bis dahin rein katholische Stadt.
Durch königliches Dekret vom 18. September 1851 wurde in Schussenried eine provisorische evangelische Pfarrei für die protestantischen Bewohner des Bezirks eingerichtet; ihr waren auch die Evangelischen von Waldsee zugewiesen. Die evangelische Diaspora-Pfarrei Schussenried gehörte zum Dekanatsbezirk Biberach. Von 1851 an datieren auch die ersten Kirchenbücher dieser neugeschaffenen Pfarrei.
Am 28. Juni 1887 wurde in Waldsee ein provisorisches evangelisches Stadtpfarramt eingerichtet (Pfarramtsverweserei), während die bisherige Pfarramtsverweserei Schussenried im gleichen Jahr zum definitiven Pfarramt erhoben wurde. Die nun selbständige Pfarrei Waldsee wurde jedoch vom Dekanatamt Biberach herausgelöst und dem Dekanatamt Ravensburg zugeordnet, wohin sie noch heute gehört.
Zur Pfarrei Waldsee gehörten und gehören in weitem geographischem Umfeld zahlreiche kleinere Orte, Weiler und Einzelhöfe. Das bedeutendste Filial von Waldsee war das relativ weit entfernte Alttann.
Das Jahr 1887 markiert in dreifacher Weise den Beginn der selbständigen Kirchengemeinde Waldsee: zugleich mit der Einrichtung der provisorischen Pfarrei und dem Aufzug des ersten evangelischen Stadtpfarrers von Waldsee wurde mit dem Bau einer evangelischen Kirche begonnen (fertiggestellt 1889) und es wurden eigene Kirchenbücher angelegt. 1904 erfolgte die Erhebung des provisorischen zum ständigen Pfarramt Waldsee.
Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee, das im Landeskirchlichen Sprengelarchiv Ulm aufbewahrt wird [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart] (mit Ausnahme der Kirchenbücher und weiteren Bände1), umfaßt knapp 6,2 Regalmeter mit insgesamt 380 Bestandsnummern.
Davon entfallen
auf den Bestand B (Bände): 125 Nummern (B 1 - B 125) mit 1,8 Regalmetern;
auf den Bestand A (Akten): 207 Nummern (A 1 - A 199)[1] mit 3,1 Regalmetern
auf den Bestand R (Rechnungen): 48 Nummern (R 1 - R 48)mit 1,3 Regalmetern.
Die Bestandsgruppen A und R sind in 40 Archivschatullen eingelegt, ebenso die Amtskalender (B 34 - B 125). Sämtliche Archivaliennummern sind gestempelt und signiert. Mit dem vorliegenden Findbuch sind die pfarramtlichen Quellen zur Geschichte der nun ein gutes Jahrhundert alten Kirchengemeinden Waldsee und Alttann erschlossen und für Nachforschungen bequem verfügbar gemacht. Da auch die Altregistratur bis ca. 1983 in die Abgabe eingeschlossen wurden [2], war es aus praktischen Gründen notwendig, auch diese Akten (versehen mit Sperrfristen) aufzunehmen. Diese können bis zum Ablauf der gesetzlich geregelten Sperrfristen durch Dritte nicht benutzt werden.
Was die Kirchenbucheinträge vor der Errichtung der Pfarrei Waldsee 1887 anbelangt, so sind die Nachweise über die Evangelischen von Waldsee (und ebenso die über die von Aulendorf und Buchau) in den folgendgenannten Bänden des evangelischen Pfarrarchivs Schussenried zu finden:
Band 1: Taufregister (1852-1877)
Band 2: Eheregister (1852-1940)
Band 3: Totenregister (1852-1880)
Band 4: Konfirmandenregister (1852-1926)
Band 5: Familienregister (angelegt 1851)
Im Dekanatsarchiv Ravensburg befindet sich das 1871 angelegte Familienregister von Alttann.
Stuttgart, im Februar 2000, Dr. Karl Kempf
Ulm, im Mai 2000, Dorothea Reuter
[1] Geordnet nach der Registraturordnung für Pfarrämter aus dem Jahr 1901
[2] Geordnet nach dem Einheitsaktenplan der Ev. Landeskirche 1967
Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee umfaßt einen relativ kleinen Bestand, da es sich um eine noch nicht sehr alte evangelische Pfarrgemeinde handelt. Bad Waldsee, mit einer typischen evangelischen Diasporagemeinde im neuwürttembergischen Oberland, war bis 1806 eine vorderösterreichische Stadt und kam erst infolge der politischen Ereignisse (Napoleonische Kriege) in diesem Jahr an das Königreich Württemberg. Von da an zogen nach und nach auch Evangelische in die bis dahin rein katholische Stadt.
Durch königliches Dekret vom 18. September 1851 wurde in Schussenried eine provisorische evangelische Pfarrei für die protestantischen Bewohner des Bezirks eingerichtet; ihr waren auch die Evangelischen von Waldsee zugewiesen. Die evangelische Diaspora-Pfarrei Schussenried gehörte zum Dekanatsbezirk Biberach. Von 1851 an datieren auch die ersten Kirchenbücher dieser neugeschaffenen Pfarrei.
Am 28. Juni 1887 wurde in Waldsee ein provisorisches evangelisches Stadtpfarramt eingerichtet (Pfarramtsverweserei), während die bisherige Pfarramtsverweserei Schussenried im gleichen Jahr zum definitiven Pfarramt erhoben wurde. Die nun selbständige Pfarrei Waldsee wurde jedoch vom Dekanatamt Biberach herausgelöst und dem Dekanatamt Ravensburg zugeordnet, wohin sie noch heute gehört.
Zur Pfarrei Waldsee gehörten und gehören in weitem geographischem Umfeld zahlreiche kleinere Orte, Weiler und Einzelhöfe. Das bedeutendste Filial von Waldsee war das relativ weit entfernte Alttann.
Das Jahr 1887 markiert in dreifacher Weise den Beginn der selbständigen Kirchengemeinde Waldsee: zugleich mit der Einrichtung der provisorischen Pfarrei und dem Aufzug des ersten evangelischen Stadtpfarrers von Waldsee wurde mit dem Bau einer evangelischen Kirche begonnen (fertiggestellt 1889) und es wurden eigene Kirchenbücher angelegt. 1904 erfolgte die Erhebung des provisorischen zum ständigen Pfarramt Waldsee.
===== Bestandsbeschreibung =====
Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee, das im Landeskirchlichen Sprengelarchiv Ulm aufbewahrt wird [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart] (mit Ausnahme der Kirchenbücher und weiteren Bände1), umfaßt knapp 6,2 Regalmeter mit insgesamt 380 Bestandsnummern.
Davon entfallen
auf den Bestand B (Bände): 125 Nummern (B 1 - B 125) mit 1,8 Regalmetern;
auf den Bestand A (Akten): 207 Nummern (A 1 - A 199)[1] mit 3,1 Regalmetern
auf den Bestand R (Rechnungen): 48 Nummern (R 1 - R 48)mit 1,3 Regalmetern.
Die Bestandsgruppen A und R sind in 40 Archivschatullen eingelegt, ebenso die Amtskalender (B 34 - B 125). Sämtliche Archivaliennummern sind gestempelt und signiert. Mit dem vorliegenden Findbuch sind die pfarramtlichen Quellen zur Geschichte der nun ein gutes Jahrhundert alten Kirchengemeinden Waldsee und Alttann erschlossen und für Nachforschungen bequem verfügbar gemacht. Da auch die Altregistratur bis ca. 1983 in die Abgabe eingeschlossen wurden [2], war es aus praktischen Gründen notwendig, auch diese Akten (versehen mit Sperrfristen) aufzunehmen. Diese können bis zum Ablauf der gesetzlich geregelten Sperrfristen durch Dritte nicht benutzt werden.
Was die Kirchenbucheinträge vor der Errichtung der Pfarrei Waldsee 1887 anbelangt, so sind die Nachweise über die Evangelischen von Waldsee (und ebenso die über die von Aulendorf und Buchau) in den folgendgenannten Bänden des evangelischen Pfarrarchivs Schussenried zu finden:
Band 1: Taufregister (1852-1877)
Band 2: Eheregister (1852-1940)
Band 3: Totenregister (1852-1880)
Band 4: Konfirmandenregister (1852-1926)
Band 5: Familienregister (angelegt 1851)
Im Dekanatsarchiv Ravensburg befindet sich das 1871 angelegte Familienregister von Alttann.
Stuttgart, im Februar 2000, Dr. Karl Kempf
Ulm, im Mai 2000, Dorothea Reuter
[1] Geordnet nach der Registraturordnung für Pfarrämter aus dem Jahr 1901
[2] Geordnet nach dem Einheitsaktenplan der Ev. Landeskirche 1967
Einleitung: Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee umfaßt einen relativ kleinen Bestand, da es sich um eine noch nicht sehr alte evangelische Pfarrgemeinde handelt. Bad Waldsee, mit einer typischen evangelischen Diasporagemeinde im neuwürttembergischen Oberland, war bis 1806 eine vorderösterreichische Stadt und kam erst infolge der politischen Ereignisse (Napoleonische Kriege) in diesem Jahr an das Königreich Württemberg. Von da an zogen nach und nach auch Evangelische in die bis dahin rein katholische Stadt.
Durch königliches Dekret vom 18. September 1851 wurde in Schussenried eine provisorische evangelische Pfarrei für die protestantischen Bewohner des Bezirks eingerichtet; ihr waren auch die Evangelischen von Waldsee zugewiesen. Die evangelische Diaspora-Pfarrei Schussenried gehörte zum Dekanatsbezirk Biberach. Von 1851 an datieren auch die ersten Kirchenbücher dieser neugeschaffenen Pfarrei.
Am 28. Juni 1887 wurde in Waldsee ein provisorisches evangelisches Stadtpfarramt eingerichtet (Pfarramtsverweserei), während die bisherige Pfarramtsverweserei Schussenried im gleichen Jahr zum definitiven Pfarramt erhoben wurde. Die nun selbständige Pfarrei Waldsee wurde jedoch vom Dekanatamt Biberach herausgelöst und dem Dekanatamt Ravensburg zugeordnet, wohin sie noch heute gehört.
Zur Pfarrei Waldsee gehörten und gehören in weitem geographischem Umfeld zahlreiche kleinere Orte, Weiler und Einzelhöfe. Das bedeutendste Filial von Waldsee war das relativ weit entfernte Alttann.
Das Jahr 1887 markiert in dreifacher Weise den Beginn der selbständigen Kirchengemeinde Waldsee: zugleich mit der Einrichtung der provisorischen Pfarrei und dem Aufzug des ersten evangelischen Stadtpfarrers von Waldsee wurde mit dem Bau einer evangelischen Kirche begonnen (fertiggestellt 1889) und es wurden eigene Kirchenbücher angelegt. 1904 erfolgte die Erhebung des provisorischen zum ständigen Pfarramt Waldsee.
Das Archiv des evangelischen Pfarramts Bad Waldsee, das im Landeskirchlichen Sprengelarchiv Ulm aufbewahrt wird [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart] (mit Ausnahme der Kirchenbücher und weiteren Bände1), umfaßt knapp 6,2 Regalmeter mit insgesamt 380 Bestandsnummern.
Davon entfallen
auf den Bestand B (Bände): 125 Nummern (B 1 - B 125) mit 1,8 Regalmetern;
auf den Bestand A (Akten): 207 Nummern (A 1 - A 199)[1] mit 3,1 Regalmetern
auf den Bestand R (Rechnungen): 48 Nummern (R 1 - R 48)mit 1,3 Regalmetern.
Die Bestandsgruppen A und R sind in 40 Archivschatullen eingelegt, ebenso die Amtskalender (B 34 - B 125). Sämtliche Archivaliennummern sind gestempelt und signiert. Mit dem vorliegenden Findbuch sind die pfarramtlichen Quellen zur Geschichte der nun ein gutes Jahrhundert alten Kirchengemeinden Waldsee und Alttann erschlossen und für Nachforschungen bequem verfügbar gemacht. Da auch die Altregistratur bis ca. 1983 in die Abgabe eingeschlossen wurden [2], war es aus praktischen Gründen notwendig, auch diese Akten (versehen mit Sperrfristen) aufzunehmen. Diese können bis zum Ablauf der gesetzlich geregelten Sperrfristen durch Dritte nicht benutzt werden.
Was die Kirchenbucheinträge vor der Errichtung der Pfarrei Waldsee 1887 anbelangt, so sind die Nachweise über die Evangelischen von Waldsee (und ebenso die über die von Aulendorf und Buchau) in den folgendgenannten Bänden des evangelischen Pfarrarchivs Schussenried zu finden:
Band 1: Taufregister (1852-1877)
Band 2: Eheregister (1852-1940)
Band 3: Totenregister (1852-1880)
Band 4: Konfirmandenregister (1852-1926)
Band 5: Familienregister (angelegt 1851)
Im Dekanatsarchiv Ravensburg befindet sich das 1871 angelegte Familienregister von Alttann.
Stuttgart, im Februar 2000, Dr. Karl Kempf
Ulm, im Mai 2000, Dorothea Reuter
[1] Geordnet nach der Registraturordnung für Pfarrämter aus dem Jahr 1901
[2] Geordnet nach dem Einheitsaktenplan der Ev. Landeskirche 1967
Evangelisches Pfarramt Bad Waldsee
6,2 lfd. m
Bestand
Bad Waldsee, Landkreis Ravensburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ