Zentralverwaltung: Regierung Ehrenbreitstein (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
206
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Nassau >> Zentralverwaltung
Enthält: 12 m Akten 1803-1816. Die Akten betreffen alle Bereiche der inneren Verwaltung einschließlich Schul- und Kirchenangelegenheiten, Armen- und Gesundheitswesen, Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft, Forst- und Jagdwesen sowie Bausachen.
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist aus Zugängen der Jahre 1897 bis 1917 gebildet und durch Aktenübernahmen aus anderen Abteilungen ergänzt worden. Größeren Zuwachs erhielt er im Jahr 1936, als das Staatsarchiv Koblenz mit den Archivalien, die den an den Regierungsbezirk Wiesbaden übergegangenen Kreis Wetzlar betreffen, auch Unterlagen der Nassauischen Regierung Ehrenbreitstein abgab. Bei der Neuverzeichnung im Jahr 1978 wurden zahlreiche Fremdprovenienzen herausgenommen und die von der Preußischen Regierung Ehrenbreitstein geführten Akten zu einem eigenen Bestand vereinigt (vgl. Abt. 206a).
Geschichte des Bestandsbildners: Die Regierung Ehrenbreitstein bestand für die ehemals kurtrierischen Landesteile, die bei der Säkularisation von 1802/03 an Nassau-Weilburg gefallen waren. Bei Auflösung der Administrationskommission am 25.7./1.8.1809 wurden ihr außerdem eine Reihe weiterer Ämter zugewiesen. 1813 bestand der Bezirk der Regierung Ehrenbreitstein aus folgenden Ämtern (in Klammern der abweichende Amtssitz): Altenkirchen, Altenwied, Burbach, Dierdorf, Ehrenbreitstein, Freusburg, Friedewald, Grenzhausen (Selters), Hachenburg, Hammerstein (Engers), Heddesdorf, Herschbach, Linz, Meudt (Montabaur), Montabaur, Neuerburg, Neunkirchen, Neuwied, Schöneberg, Schönstein und Vallendar. Von diesen insgesamt 21 Ämtern gingen am 21.6.1815 vertragsgemäß zwölf vollständig und vier weitere teilweise an Preußen über. Die Tätigkeit der Regierung Ehrenbreitstein endete mit Ablauf des Jahres 1815 und der Übernahme ihrer Geschäfte durch die neugebildete Landesregierung.
Findmittel: Repertorium (mit Abt. 206a) von Bausch, 1978 (masch.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist aus Zugängen der Jahre 1897 bis 1917 gebildet und durch Aktenübernahmen aus anderen Abteilungen ergänzt worden. Größeren Zuwachs erhielt er im Jahr 1936, als das Staatsarchiv Koblenz mit den Archivalien, die den an den Regierungsbezirk Wiesbaden übergegangenen Kreis Wetzlar betreffen, auch Unterlagen der Nassauischen Regierung Ehrenbreitstein abgab. Bei der Neuverzeichnung im Jahr 1978 wurden zahlreiche Fremdprovenienzen herausgenommen und die von der Preußischen Regierung Ehrenbreitstein geführten Akten zu einem eigenen Bestand vereinigt (vgl. Abt. 206a).
Geschichte des Bestandsbildners: Die Regierung Ehrenbreitstein bestand für die ehemals kurtrierischen Landesteile, die bei der Säkularisation von 1802/03 an Nassau-Weilburg gefallen waren. Bei Auflösung der Administrationskommission am 25.7./1.8.1809 wurden ihr außerdem eine Reihe weiterer Ämter zugewiesen. 1813 bestand der Bezirk der Regierung Ehrenbreitstein aus folgenden Ämtern (in Klammern der abweichende Amtssitz): Altenkirchen, Altenwied, Burbach, Dierdorf, Ehrenbreitstein, Freusburg, Friedewald, Grenzhausen (Selters), Hachenburg, Hammerstein (Engers), Heddesdorf, Herschbach, Linz, Meudt (Montabaur), Montabaur, Neuerburg, Neunkirchen, Neuwied, Schöneberg, Schönstein und Vallendar. Von diesen insgesamt 21 Ämtern gingen am 21.6.1815 vertragsgemäß zwölf vollständig und vier weitere teilweise an Preußen über. Die Tätigkeit der Regierung Ehrenbreitstein endete mit Ablauf des Jahres 1815 und der Übernahme ihrer Geschäfte durch die neugebildete Landesregierung.
Findmittel: Repertorium (mit Abt. 206a) von Bausch, 1978 (masch.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
12 m
Bestand
Neuerburg
Schönstein
Linz:Rh.
Neunkirchen b. Westerburg
Hammerstein
Höhr-Grenzhausen
Herschbach
Meudt
Montabaur
Selters:Ww.
Engers
Vallendar
Ehrenbreitstein
Schöneberg
Dierdorf
Friedewald
Freusburg
Altenkirchen:Ww.
Hachenburg
Heddesdorf
Neuwied
Burbach b. Hachenburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ