Heinrich Tenckinck, bischöflicher Richter zu Bocholt, Rede, Dingden und Brünen, bekundet, dass die gemeinen Erbgenamen der Mark Brünen oder der Avermark mit Genehmigung des Bischofs von Münster und des Junkers Dietrich von der Mark dem Kloster Marienthal bei Beylar ein Stück der Mark, belegen über der Issel bei dem Kloster, als Eigentum überlassen haben. - Zeugen: der besworen vroene Willem Konnynch u.a. - Richter Tenckinck siegelt. D. dom. proxima post f. omnium ss.
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Heinrich Tenckinck, bischöflicher Richter zu Bocholt, Rede, Dingden und Brünen, bekundet, dass die gemeinen Erbgenamen der Mark Brünen oder der Avermark mit Genehmigung des Bischofs von Münster und des Junkers Dietrich von der Mark dem Kloster Marienthal bei Beylar ein Stück der Mark, belegen über der Issel bei dem Kloster, als Eigentum überlassen haben. - Zeugen: der besworen vroene Willem Konnynch u.a. - Richter Tenckinck siegelt. D. dom. proxima post f. omnium ss.
AA 0406, 91
AA 0406 Marienthal, Urkunden
Marienthal, Urkunden >> 1. Urkunden
[1397] November 4
Diverse Registraturbildner
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Urkunde
Die unrichtige Angabe 1497 im Indorsat ist in das ältere Repertorium übernommen - Abschrift in Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 86'
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:11 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.4. M - N (Tektonik)
- 1.2.4.11. Marienthal (Tektonik)
- Marienthal, Urkunden AA 0406 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)