Bürgermeister, Stadtammann und Rat sowie die 12 Zunft- oder Kerzenmeister und die gesamte Bürgerschaft zu Munderkingen der kaiserlichen vorderösterreichischen Stadt Munderkingen verkaufen den freireichshochwohlgeborenen Herren Heinrich Ferdinand und Franz Wilhelm Joseph Freiherrn von Stain zum Rechtenstein, Herren der Herrschaft Emerkingen, Unterstadion und Harthausen, Ritter des Johanniterordens und Komturen zu Sulz, Colmar und Mühlhausen sosie der Domstifte Konstanz und Eichstätt Dom- und Kapitularherren für 750 fl, den Gulden zu 60 Kreuzer oder 15 Batzen gerechnet, guter gängiger und unabgewürdigter Reichs- und Landwährung ihr Gehölz, genannt das "Buechrein", mit allen Rechten, das durch Marksteine abgegrenzt ist und ungefähr 5 mal 36 J. umfasst.
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Bürgermeister, Stadtammann und Rat sowie die 12 Zunft- oder Kerzenmeister und die gesamte Bürgerschaft zu Munderkingen der kaiserlichen vorderösterreichischen Stadt Munderkingen verkaufen den freireichshochwohlgeborenen Herren Heinrich Ferdinand und Franz Wilhelm Joseph Freiherrn von Stain zum Rechtenstein, Herren der Herrschaft Emerkingen, Unterstadion und Harthausen, Ritter des Johanniterordens und Komturen zu Sulz, Colmar und Mühlhausen sosie der Domstifte Konstanz und Eichstätt Dom- und Kapitularherren für 750 fl, den Gulden zu 60 Kreuzer oder 15 Batzen gerechnet, guter gängiger und unabgewürdigter Reichs- und Landwährung ihr Gehölz, genannt das "Buechrein", mit allen Rechten, das durch Marksteine abgegrenzt ist und ungefähr 5 mal 36 J. umfasst.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 351
Oberamt Ehingen Nr. 53
B 59 Bü 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1717 März 22
Urkunden
Siegler: Sr.: Stadt Munderkingen
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Gräflich Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: 1 Pap.heft, 6 S.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Gräflich Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: 1 Pap.heft, 6 S.
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Stain zum Rechtenstein, Franz Josph Wilhelm vom; Freiherr
Stain zum Rechtenstein, Heinrich Ferdinand vom; Freiherr
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Colmar, Dép. Haut-Rhin [F]; Johanniterkomtur
Eichstätt EI; Domstift (Fürstentum)
Emerkingen UL
Harthausen : Rettenbach GZ
Konstanz KN; Domstift
Mühlhausen = Mulhouse, Dep. Haut-Rhin [F]; Johanniterkomtur
Mülhausen = Mulhouse, Dép. Haut-Rhin [F]
Munderkingen UL; Bürgermeister
Munderkingen UL; Bürgerschaft
Munderkingen UL; Stadtammann
Munderkingen UL; Zunft- oder Kerzenmeister
Sulz am Neckar RW; Johanniterkomtur
Unterstadion UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ