Matthäus (Matheis) von Rotenhan zu Rentweinsdorf [d.Ä.] belehnt Jobst Melber und Hermann Lehenherr (Lehener), Bürger zu Bamberg und zu dieser Zeit Pfleger und Vormünder der aussätzigen Frauen (armen sundersiechen frawen) auf dem Sand [zu Teuerstadt] bei Bamberg, von wo aus man nach Hallstadt geht, recht und redlichen mit der Hälfte des Zehnten zu Reckendorf auf dem Gebirge bei dem Greifenstein, der von ihm zu Lehen geht und früher von den von Windeck zu Lehen ging. Die Vormünder und Pfleger und alle ihre Nachkommen in dieser Pflege sollen diesen Zehntanteil mit allen seinen Zugehörungen im Dorfe und zu Felde mit allen derzeitigen und künftigen Nutzen von dem Lehenherrn und seinen Nachkommen als rechtes Lehen haben und empfangen, so oft es geschieht und wie es Lehenrecht und -gewohnheit entspricht.
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Matthäus (Matheis) von Rotenhan zu Rentweinsdorf [d.Ä.] belehnt Jobst Melber und Hermann Lehenherr (Lehener), Bürger zu Bamberg und zu dieser Zeit Pfleger und Vormünder der aussätzigen Frauen (armen sundersiechen frawen) auf dem Sand [zu Teuerstadt] bei Bamberg, von wo aus man nach Hallstadt geht, recht und redlichen mit der Hälfte des Zehnten zu Reckendorf auf dem Gebirge bei dem Greifenstein, der von ihm zu Lehen geht und früher von den von Windeck zu Lehen ging. Die Vormünder und Pfleger und alle ihre Nachkommen in dieser Pflege sollen diesen Zehntanteil mit allen seinen Zugehörungen im Dorfe und zu Felde mit allen derzeitigen und künftigen Nutzen von dem Lehenherrn und seinen Nachkommen als rechtes Lehen haben und empfangen, so oft es geschieht und wie es Lehenrecht und -gewohnheit entspricht.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 415
II Burggrub c 26
Kastengestell BE, Fach 5, Aktenfaszikel 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Burggrub und Greifenstein
1463 März 22 (am Dinstag nach Mitfasten)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Besonderheiten: Zusammengeheftet mit den Ordnungsnummern XXX bis XXX
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel.
Besonderheiten: Zusammengeheftet mit den Ordnungsnummern XXX bis XXX
Lehener (Lehenherr), Hermann (Bamberg BA)
Rotenhan, von; Götz, zu Rentweinsdorf
Rotenhan, von; Matthäus d.Ä., zu Rentweinsdorf
Windeck, von
Windeck, von; Otto
Greifenstein, Heiligenstadt BA
Hallstadt BA
Reckendorf, Heiligenstadt BA; Zehnt
Theuerstadt, Bamberg BA; Siechenhof der aussätzigen Frauen
Aussätzige Frauen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:41 MESZ
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