Herman von Wirdinghusen, Freigraf, zu Unna bestätigt, dass er an obigen Datum den freien Stuhl zu Felgenstein auf Befehl des Stuhlherrn nach dem Recht Kaiser Karls innehatte, und daß da Jost Rottenbach, ein Freischöffe, durch seinen Fürsprecher 2 "Verbots" briefe von Johanne von Hulschie, dem Freigrafen zu Brackel verlesen ließ, die der letztere aussandte wegen einer Klage des Nyclaus Spyss von Brenspach. In dem einen Brief sei Hans Zentgraf zu Höste, Claus Bingel, der Schultheiß und das ganze Gericht zu Hoest und Herbert zu Sampach, der Landschöffe zu einem Gerichtstag off den dinstag nach purificationis vor den Freistuhl zu Brackel gefordert, im andern Caspar zu Host und Peter Messpach of donnerstag nach purificationis Marie, beide Daten nächst vergangen. Jost sei als Prokurator der oben genannten an beiden Terminen beim Gericht gewesen, von seiten des Spyss sei aber niemand erschienen. Jost habe das Urteil erbeten, die vor Gericht geforderten Mannen mögen, weil sie erschienen, der Kläger aber nicht erschienen sei, der Vorladung frei und ledig erklärt werden. Das geschah auch. Zugleich wurde Spiess für den Schaden haftbar gemacht. "Dingpflichtig" waren bei diesem Gericht: Der feste Eberhart von der Mark, Stuhlherr zu Felgenstein, Johannes von Henne, Diether von Amerbach, Henrich Dorwalt, Rentmeister, Johan von Husen, Richter zu Hirrde, Gerwin Molderbach Bürgermeister zu Swerten, Johanne Greppenbach, Johanne Flye, Gerlach von Blettenberg, Egart Wyet, Peter von Hirrde, Bechtold Blydendorff, Johanne Hackenberg, Freifrohn des Gerichts.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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