Hochbauamt Wittenberg (Bestand)
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C 55 Wittenberg (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.06. Regierung Merseburg und nachgeordnete Behörden >> 02.06.07. Hochbauämter im Regierungsbezirk Merseburg
1776 - 1949
Findhilfsmittel: Findbuch von 1965, Überarbeitung 2000 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Der Geschäftsbereich des 1816 in Wittenberg eingesetzten Landbauinspektors umfasste das Gebiet der landrätlichen Kreise Wittenberg und Schweinitz sowie den Teil des Kreises Bitterfeld, für den jedoch ab 1827 ein Bauinspektor in Delitzsch zuständig wurde.
Eine ab 1853 herausgelöste besondere Kreisbaumeisterstelle Herzberg wurde 1877 wieder mit dem Bauinspektor Wittenberg vereinigt. Ab 1922 bildete die Stadt Wittenberg einen eigenen Kreis, so dass nach den Baukreisänderungen im Zusammenhang mit der Auflösung des Hochbauamtes Eisleben ab 1924 das Hochbauamt bzw. ab 1947 das Landeshochbauamt Wittenberg für den Stadt- und Landkreis Wittenberg, den Kreis Schweinitz und das Schloss Annaburg aus dem ehemaligen Bezirk des Hochbauamtes Torgau zuständig war. Nach Auflösung der Landeshochbauämter im Juli 1949 wurden der Abteilung Bauwesen des Rates des Landkreises Wittenberg der Stadt- und der Landkreis Wittenberg und der gleichen Abteilung des Rates des Landkreises Schweinitz der Kreis Schweinitz zugewiesen.
Bestandsinformationen: Die Bestände der Hochbauämter, darunter auch der Bestand Hochbauamt Wittenberg, wurden in mehreren Ablieferungen in der Zeit von 1902 bis 1950 vom Staatsarchiv Magdeburg übernommen. 1989 erfolgte eine Überarbeitung der Gliederung dieser Bestände. Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Jahre 1994 in das hiesige Archiv. 2000 wurde ein noch unerschlossener Teil des Bestandes neu verzeichnet.
Enthaltene Karten: 905
Registraturbildner: Der Geschäftsbereich des 1816 in Wittenberg eingesetzten Landbauinspektors umfasste das Gebiet der landrätlichen Kreise Wittenberg und Schweinitz sowie den Teil des Kreises Bitterfeld, für den jedoch ab 1827 ein Bauinspektor in Delitzsch zuständig wurde.
Eine ab 1853 herausgelöste besondere Kreisbaumeisterstelle Herzberg wurde 1877 wieder mit dem Bauinspektor Wittenberg vereinigt. Ab 1922 bildete die Stadt Wittenberg einen eigenen Kreis, so dass nach den Baukreisänderungen im Zusammenhang mit der Auflösung des Hochbauamtes Eisleben ab 1924 das Hochbauamt bzw. ab 1947 das Landeshochbauamt Wittenberg für den Stadt- und Landkreis Wittenberg, den Kreis Schweinitz und das Schloss Annaburg aus dem ehemaligen Bezirk des Hochbauamtes Torgau zuständig war. Nach Auflösung der Landeshochbauämter im Juli 1949 wurden der Abteilung Bauwesen des Rates des Landkreises Wittenberg der Stadt- und der Landkreis Wittenberg und der gleichen Abteilung des Rates des Landkreises Schweinitz der Kreis Schweinitz zugewiesen.
Bestandsinformationen: Die Bestände der Hochbauämter, darunter auch der Bestand Hochbauamt Wittenberg, wurden in mehreren Ablieferungen in der Zeit von 1902 bis 1950 vom Staatsarchiv Magdeburg übernommen. 1989 erfolgte eine Überarbeitung der Gliederung dieser Bestände. Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Jahre 1994 in das hiesige Archiv. 2000 wurde ein noch unerschlossener Teil des Bestandes neu verzeichnet.
Enthaltene Karten: 905
Laufmeter: 13.7
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ