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Bowiesen (Wagwiesen)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 249 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim I >> 3. Sonstige Ortsbetreffe >> 3.6 Bowiesen
1456-1457
Enthält: Schreiben des Johanniterkomturs zu Mergentheim über eine Kundschaft, ob je ein Hofmann oder Schäfer zu Schönbronn oder die Zobel Vogtrecht zu Rötelsee gehabt haben (1456 Nov. 21); Schreiben Rabans Truchseß von Baldersheim und Wiprechts Sutzel von Mergentheim über das Vogtrecht zu Rötelsee (1456 Dez. 12); Schreiben Peter Haberkins über das Vogtrecht zu Rötelsee (1456 Dez. 13); Schreiben des Johanniterkomturs zu Mergentheim über das Vogtrecht zu Rötelsee (1457 Jan. 6); Kundschaft des Raban Truchsess von Baldersheim, dass der Deutsche Orden allzeit eine Schäferei zu Wagwiesen gehabt und die Zobel solches nie gewehrt haben (1457 März 13); Schreiben Bernhards von Ehenheim wegen des von den Zobel von Giebelstadt gefangenen Schafknechts zu Wagwiesen (1457 April 1457); Schreiben Wilhelms von Dottenheim wegen des von den Zobel beanspruchten Vogtherrnrehts zu Rötelsee (1457 Mai 27); Schreiben desselben wegen der Schäferei zu Wagwiesen und den Irrungen mit den Zobel über den Schaftrieb nach Schönbronn, Rötelsee und Oesfeld (1457 Mai 27)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.