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Anna (Anniken) Meyer zu Vinnen gegen Johann zu Hündersen, wegen einer Eheklage
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Geistliches Gericht in Lippe >> 10. Nr. 1801 - 2000
1592-1605
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Johannes Potharst, Notar; Menolf Jeger (Jäger), Notar; Heinrich Kirchmann (Kerkman, Kerchman), M. (Magister) Kanzler, Lizentiat der Rechte, Kommissar in Ehesachen; Volmar Kortte (Korte), Hofgerichtsbote und Zusteller; Johann Meyer, Prokurator und Anwalt; Die Familie von Anna zu Vinnen: 1) leibliche Tochter des Johann Meyer (Mayer) zu Vinnen, an 65 Jahre alt, 2) ihr Bruder Hans, an 21 Jahre alt; Die Familie von Johann zu Hündersen: 1) Sohn von Wilhelm Meyer zu Hündersen, an 79 Jahre alt, 2) sein Bruder Franz, an 29 Jahre alt, 3) seine Schwester Margarete, 20 Jahre alt; Johann Dunhaubt [Dünnhaupt], Sekretär des Geistlichen Konsistoriums in Detmold, unterschreibt Vorladungen; Johann von Exter. M. (Magister), Superintendent, Kommissar in Ehesachen usw., Detmold, nach seinem Tode 1599 wird Lazarus Schönerus für ihn Kommissar; Die Zeugen Johann Frohne zu Ehrdissen, 31 Jahre alt; Gese, die Fronesche (Frohne) zu Vinnen, 41 Jahre alt, Schwester des Jungen Johann zu Hündersen; Curdtt Gronemeier, an die 34 Jahre alt, Bruder des Johann zu Hündersen; Anna, Meiersche zu Bexten, 41 Jahre alt, Anna zu Vinnen und Zeugin sind Bruder und Schwester Kinder; Henrich Meier zu Hebeck, an die 50 Jahre alt, der Meyer zu Vinnen hat Zeugens Schwester zur Ehe gehabt und Anna zu Vinnen ist Zeugens Schwester Tochter; Ilsa, Meiersche zu Heepen, 32 Jahre alt, Schwester der Anna zu Vinnen; Henrich Meyer zu Ribbentrup, 42 Jahre alt, Zeuge und Meier zu Vinnen sind Schwester Kinder; Anna, die Noltemeiersche, 31 Jahre alt, Schwester des jungen Johann Meyer zu Hündersen; Menolff Schuckenbeumer (Schuckenbäumer), an die 45 Jahre alt, verwandt mit Anna zu Vinnen; Agata, die Stukenbrokesche, 30 Jahre alt
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.