Lothar Franz, Erzbischof zu Mainz und Bischof zu Bamberg, verleiht zu rechtem Mannlehen vom Hochstift Bamberg an Friedrich Julius von Schlammersdorf zu Plankenfels, für ihn und seine Brüder und Vettern Christian Wilhelm zu Pl., Ludwig Georg Christoph zu Sassfahrt und Johann Heinrich zu Trebitz, alle von Schlammersdorf, den Zehnten zu Wattendorf, den halben Zehnten zu Siegritz, ein Gütlein zu "Nanckhendorff", unter dem Loch gelegen (früherer Beständer Simon Mertz, jetziger Sebastian Ringler), und eine Sölde zu Lölitz (früherer Beständer Lorenz Neubig, jetziger Hans Limmer). Diese Güter haben am 12.7.1698 Christian Ernst Freiherr von Künsberg in Vertretung von Maria Dorothea von Schlammersdorf zu Plankenfels als Vormünderin ihrer Söhne Friedrich Julius und Christian Wilhelm, dann Joachim Ignaz von Rotenhan in Vertretung von Eva Susanna von Schlammersdorf als Vormünderin ihres Sohnes Ludwig Georg Christoph, endlich Wolf Gerhard von Luschwitz auf Glashütten für sich und Adam Gerhard von Brand in Vormundschaft für Johann Heinrich, alle Gebrüder und Vettern von Schlammersdorf, empfangen; inzwischen ist jedoch der genannte Friedrich Julius volljährig geworden und leistet den Lehenseid. S. und Unterschrift des Ausstellers. AO: Bamberg.

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