Dieter von Stein (Steyn), Hauskomtur zu Heilbronn (Hailprunn), und die Brüder des Deutschordenshauses daselbst verleihen Ulrich Wuschuff ihre Mühle bei Sontheim (Sunthen) in Erbleihe gegen eine jährliche Gült von 13 Maltern Korn Heilbronner Meß, 6 Pfund Hellern Heilbronner Währung und zwei Fastnachthühnern. (Auch ist beredt, wo man sye an eyn huffen frucht wiset und waß daz zu dem ersten mal ongeverlich gibt oder geben mag, das sol er oder seyn erben furbaß auch geben und wo daran gebruche beshee, das sol man mit inn mercken und das sye daz hienach erfollen und gnug darumb thun; und ob das were, daz uns, den obgeschriben Ulrich oder sein erben beducht, wen man etwanviel von eym hueffen geneme, da sye dan angewiset weren, das der abe- oder zuneme, so mogen sye oder wir daz andermals lassen versuchen, uff das das wir baidersiet unclaghafft seyn.) Bei einem Besitzwechsel ist der Handlohn mit dem Komtur zu vereinbaren. Die Mühle soll jedoch auf alle Fälle in einer Hand bleiben. Die Inhaber der Mühle sollen vor dem Gericht des Ordens in Sontheim Recht nehmen und geben.