Ratsverlässe, Schreiben an sämtliche und einzelne Prediger, Gesuche zu verschiedenenen Themen, v.a. wegen der aus Ungarn vertriebenen Prediger (zumeist Abschriften)
Vollständigen Titel anzeigen
B 5/II Nr. 143
B 5/II Kirchen- und Vormundamt/Akten
Kirchen- und Vormundamt/Akten
1664 - 1680
Enthält u.a.:Bescheid aus dem Vormundamt, den 29.4.1676 an die Frauenkirche übersandt (am 30.4.1676 zu verlesen).Anweisung für eine Kollekte zur Unterstützung des Baus einer evang. Kirche in Slabodda, 1667.Rundschreiben an die Prediger (Justus Jakob Leibnitz, Andreas Mühldorffer, Conrad Feuerlein, Andreas Unglenk).Abschriften:Ratsverlass (4.8.1675) für das Losung- und Stadtalmosenamt.Gesuche der Gebrüder Martin und Johannes Adam (Pfarrer aus Ungarn).Predigt dazu (wohl von Dr. Magnus Fetzer), am 8.8.1675 in St. Sebald abzuhalten.
Umfang/Beschreibung: 8 Prod
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation B-Bestände: Standeswesen
Adam, Johann
Adam, Martin
Fetzer, Magnus Dr.
Leibnitz, Justus Jacob
Mühldorffer, Andreas:Feuerlein, Conrad
Unglenk, Andreas
Frauenkirche
Russland
St. _Sebald
Ungarn
vertriebene Prediger
Losungsamt
Stadtalmosenamt
Kollekte
Kirchenbau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ