Graf Dietrich von Limburg bekundet, dass er sich über ein Gut bei Styrum, gen. uppen Brinke [Brinkmannshof], von welchem er unrechtmäßig einen jährlichen Zins von 6 Denaren, einem Artdach [Ackertag] und einem Maddach [Mähtag], 2 Scheffel Hafer und 14 Eier beansprucht habe, mit dem Kloster Saarn, das das Gut seit langen Zeiten innehatte, auseinandergesetzt habe. Dabei sei von der Äbtissin unter Vermittlung seines Verwandten, des Edelherrn Theodericus de Bruke, und des Ritters Philippus de Landesberg durch Urkunden und Zeugenaussagen dargetan, dass diese Güter von dem verstorbenen Ritter Heverhardus de Horst als freies Allod erworben (pro libero allodio comparata) und daher zu den beanspruchten Leistungen nicht verpflichtet seien, mit Ausnahme der 2 Scheffel Hafer und der 14 Eier für den Anteil dieser Güter an der Gemeindeweide, womit sich der Graf zufrieden gibt. - Zeugen: Hinricus, Priester und Vikar in Mülheim (Mulenheym), Hinricus de Stralen, Priester, Philippus, Sohn des Ritters Ph[ilippus], Albertus, Truchsess, Ulricus de Mirica, Hinricus celerarius de Bruka [Broich] und sein Bruder Johannes, Bertoldus de Holtoye, Engelbertus, Schultheiß, Hinricus de Vurhem, Heverhardus tun Eken, Hinricus de Bigen, Winricus de Heez, Weszelinus ibidem. Actum et datum apud Molenhem anno domini M CC nonagesimo primo.