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Bau einer neuen Kirche zu Rödgen und Erhebung von Schüsselkollekten
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.15. Kirchspiel Rödgen-Wilnsdorf (evangelisch und katholisch)
1776-1792
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Einholung von Informationen über den baufälligen Zustand der Kirche zu Rödgen (1776); Kostenanschlag über den Neubau einer Kirche in Rödgen (1776); Abbdruch der baufälligen Kirche zu Rödgen und Differenzen mit den katholischen Eingesessenen u.a. wegen des Altars (1778); Berichte und Verfügungen der Landesregierung zu Dillenburg, des dortigen Konsistoriums und der Unterdirektion zu Siegen über den Neubau der Kirche zu Rödgen (1778-1783); Bezahlung der zum Neubau der reformierten Kirche zu Rödgen verfertigten Steinhauerarbeiten (1780); Reparatur der Rödger Kirchhofsmauer (1784); Anlegung und Veränderung einiger Kirchenstühle im Chor der Kirche zu Rödgen (1783-1784); Erhebung einer Schüsselkollekte sämtlicher evangelischer und katholischer Kirchen der Fürstentümer Nassaus für das katholische Kirchspiel Rödgen (1787-1789); Einnahme von Kollektengeldern der kurfürstlichen Regierung zu Mainz für die katholischen Gemeinden in Rödgen und Wilnsdorf und deren Kirchenbau (1792). Korrespondenten u.a.: Baumeister Terlinden (Dillenburg), Kanzlist Müllens (Siegen), Justizrat M. Dresler (Siegen), Grimm (Siegen), Notar Johann Henrich Hayn (Siegen), von Preuschen (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Bauinspektor Sckell (Dillenburg), Pfarrer A. Schnack (Wilnsdorf), Oberförster Klein (Lützel), Wilhelm V. Prinz von Oranien, Rat Trainer (Siegen), Pfarrer Emmelius (Rödgen), Inspektor Valentin Arnold (Herborn), Inspektor Winckel (Siegen), Amtmann Raht (Rennerod), L. A. von Schenck (Mengerskirchen), Amtmann Chelius (Marienberg), Inspektor Heppe (Diez), Kanzleidirektor Anselm Franz Lieb (Mainz).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.