Auskunftserteilung über den Kaufmann Henry James Simon, Mitinhaber der Firma Gebrüder Simon
Vollständigen Titel anzeigen
A Pr.Br.Rep. 030 Nr. 13424
A Pr.Br.Rep. 030 Nr. BLHA Pr.Br.Rep. 30 Berlin C Tit. 94, Nr. 13424
A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin
A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin >> 05. Staatsangehörigkeits-Sachen und Personenstandswesen, Rang-Sachen >> 05.03. Rang- und Adels-Sachen, Titel und Orden >> 05.03.01. Auskünfte anlässlich von Ehrungen
1898 - 1917
Darin: Zeitungsausschnitt des Reichsanzeiger (betr. Erwerbungen und Schenkungen an die Gemäldegalerie, Antiquarium, Münzkabinett, Ägyptische Abteilung, Museum für Völkerkunde, Kunstgewerbemuseum und Nationalgalerie), 1898.- Zeitungsausschnitt der Staatsbürgerzeitung ( Antisemitische Äußerung anlässlich der Berufung von James Simon als Herrenhausmitglied), 1904.- Zeitungsausschnitt aus Vorwärts betr. "Verjüngung des Herrenhauses", 1904.- Zeitungsausschnitt des Kleinen Journals (Antisemitische Äußerung anlässlich der Taufe des Sohnes und des Verkehrs seiner verehelichten Tochter in Potsdamer Salons), 1913.- Zeitungsausschnitt der Wahrheit "James Simons Feinde" (Antisemitische Äußerung anlässlich der Kandidatur zur Handelskammerwahl Berlin), 1913.- Zeitungsausschnitt der Deutschen Montagszeitung (betr. Vermählung der Tochter von Herrn Friedländer-Fuld und Widerspruch der Zionisten gegen die Gründung eines Instituts in Jerusalem durch James Simon), 1914.- Zeitungsausschnitte aus der Wahrheit betr. "James Simons Millionengründung" (Gründung eines Trust bzw. Aktiengesellschaft), 1914.
Enthält u.a.: Erlass des Ministers der geistlichen Angelegenheiten anlässlich der Auszeichnung mit dem Roten Adlerorden, vierter Klasse.- Bericht zum Kaufmann James Max Simon (* 17.09.1851 in Berlin) und Onkel Kommerzienrat Louis Simon (HInweise auf Mittelbereitstellung durch den verstorbenen Vater anlässlich der Ausgrabungen in Ägypten, soziale Unterstützungen, Unterstützung der Deutschen Orientgesellschaft).- Prüfung der Verleihung des Titels Kommerzienrat und Absage durch Simon.- Ordensverleihungen.- Schreiben zur Übergabe von 150 Billets zu einer Veranstaltung des Vereins für Volksunterhaltungen, 1908.- Verleihung der Krone zum Roten Adlerordens zweiter Klasse an den Großkaufmann Dr. James Simon, 1914.- Vorschlag zum Verdienstkreuz für Kriegshilfe, 1917.
Enthält u.a.: Erlass des Ministers der geistlichen Angelegenheiten anlässlich der Auszeichnung mit dem Roten Adlerorden, vierter Klasse.- Bericht zum Kaufmann James Max Simon (* 17.09.1851 in Berlin) und Onkel Kommerzienrat Louis Simon (HInweise auf Mittelbereitstellung durch den verstorbenen Vater anlässlich der Ausgrabungen in Ägypten, soziale Unterstützungen, Unterstützung der Deutschen Orientgesellschaft).- Prüfung der Verleihung des Titels Kommerzienrat und Absage durch Simon.- Ordensverleihungen.- Schreiben zur Übergabe von 150 Billets zu einer Veranstaltung des Vereins für Volksunterhaltungen, 1908.- Verleihung der Krone zum Roten Adlerordens zweiter Klasse an den Großkaufmann Dr. James Simon, 1914.- Vorschlag zum Verdienstkreuz für Kriegshilfe, 1917.
41 Blatt
Archivale
Name: Simon, Henry James
Simon, Henry James
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:46 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Berlin (Archivtektonik)
- A Bestände vor 1945 (Tektonik)
- A 4 Preußische und Reichsbehörden mit regionaler Zuständigkeit (Tektonik)
- A 4.1 Preußische Behörden (Tektonik)
- A Pr.Br.Rep. 030 ff. und A Rep. 401 ff. Polizeibehörden (Tektonik)
- A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin (Bestand)
- 05. Staatsangehörigkeits-Sachen und Personenstandswesen, Rang-Sachen (Gliederung)
- 05.03. Rang- und Adels-Sachen, Titel und Orden (Gliederung)
- 05.03.01. Auskünfte anlässlich von Ehrungen (Gliederung)