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König Sigmund erklärt, dass der dem Herzog Johann von Bayern gegebene Befehl, "den halben teyl des gutes von des jüdischeit in Deutschen landen zu nemen" für die Nürnberger Judenschaft nicht gelte.
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König Sigmund erklärt, dass der dem Herzog Johann von Bayern gegebene Befehl, "den halben teyl des gutes von des jüdischeit in Deutschen landen zu nemen" für die Nürnberger Judenschaft nicht gelte.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 1110
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Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 11: Kaiserliche und königliche Schutzbriefe für Juden 1313-1468; königliche Quittungen für den "Gulden Opferpfennig" der Juden, 1409-1414 - auch: königlicher Schlagschatz
1425 Januar 30
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit anh. großem Majestätssiegel.
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Wien
Vermerke: Kanzleivermerk: Ad mandatum domini regis Franciscus prepositus Strigoviensis.
Originaldatierung: Geben zu Wienn 1425 am nechsten dinstag vor unserer lieben frawen tag Liechtmesse.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1425
Monat: 1
Tag: 30
Bayern, Johann Herzog von
Sigmund, Kaiser
Franziskus (Propst)
Nürnberg, Juden
Wien (Österreich), Ausstellungsort
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.