Rentverschreibung
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C-Arm Zurwest, Urk. Nr. 35
C-Arm Zurwest Armenhaus Zurwesten
Armenhaus Zurwesten >> Urkunden
1557 März 26.
Darin: [Rückvermerk:] iij (= 2 1/2) daler mit hinrick Mutel off vodersack tho Beckem vp mytuasten, fol. Cop. 101.
Enthält: Vor den Bürgermeistern Johan Dulman und Hinrick Wybberth sowie Schöffen und Rat der Stadt Beckem (Beckum) verkaufen Hinrick Mutell, genannt Vodersack, Bürger in Beckem, und seine Ehefrau Anna der Margarethe, Witwe des verstorbenen Berndt Grolle, Bürger in Münster, für 50 Silbertaler eine jährlich zu Mittfasten am Sonntag Letare fällige Rente von 2 1/2 Talern aus ihrem Haus und Hof in Beckem am Markt, gelegen zwischen den Häusern des Johan Mutel alias Vodersack und des Wyllem Bestman, und aus ihrem 5 Mudden Weizensaat großen Kamp, genannt Saethkamp, gelegen auf dem Lonker, im Osten grenzend an den Kamp des Jacobb Grathues, im Westen grenzend an den Kamp von Nyssynck aus Münster. Es verbürgen sich Johann Voersack und Wyneke Mutells.
Enthält: Vor den Bürgermeistern Johan Dulman und Hinrick Wybberth sowie Schöffen und Rat der Stadt Beckem (Beckum) verkaufen Hinrick Mutell, genannt Vodersack, Bürger in Beckem, und seine Ehefrau Anna der Margarethe, Witwe des verstorbenen Berndt Grolle, Bürger in Münster, für 50 Silbertaler eine jährlich zu Mittfasten am Sonntag Letare fällige Rente von 2 1/2 Talern aus ihrem Haus und Hof in Beckem am Markt, gelegen zwischen den Häusern des Johan Mutel alias Vodersack und des Wyllem Bestman, und aus ihrem 5 Mudden Weizensaat großen Kamp, genannt Saethkamp, gelegen auf dem Lonker, im Osten grenzend an den Kamp des Jacobb Grathues, im Westen grenzend an den Kamp von Nyssynck aus Münster. Es verbürgen sich Johann Voersack und Wyneke Mutells.
Archivale
Verweis: Regest: Ketteler S. 111; vgl. Urk. Nr. 38
Perg. Urk. mit Siegel (Aufschrift innen auf dem Siegelband: Wy Johan [...] Elizabeth myne eheliche huisfrouwe.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:26 MEZ