Jakob Fritz, B. zu Neuenstadt, wegen Verschwendung und Vernachlässigung seiner Familie geflohen, sodann begnadigt, rückfällig geworden und der Bestrafung durch Junker Wilhelm von Witstat, gen. Hagenbach, Amtmann, und Hauptrecht Bart, Keller zu Neuenstadt, verfallen und in Neuenstadt gef., jedoch auf Fürbitte seiner Ehefrau und Freundschaft und zur Milderung seiner häuslichen Armut und Not freigelassen, schwört U. und verspricht eidlich, seine Atzung zu bezahlen, von Verschwendung und unordentlichen Haushalten abzulassen, sich gegen seine Familie und gegen jedermann friedlich und gut zu verhalten, alle Zechen bei Tag und bei Nacht zu meiden (nur an Sonntagen soll ihm bei ehrlichen Leuten tagsüber Zeche erlaubt sein ), sein Vermögen ordentlich zu verwalten und ohne Genehmigung der Amtleute darüber nicht zu verfügen. Bürgen (um 100 fl): Wendel Lobman, Schultheiß zu Weinsberg (Stiefvater), Peter Meurer, B. zu Neuenstadt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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