Auf Bitte des regierenden Bürgermeisters Daniel Schad nimmt der öffentliche Notar, Gerichtsschreiber und Bürger zu Ulm Johann Müller das Testament des armen Tagwerkers Johann Kiesling aus Erbach [Alb-Donau-Kreis] auf. Dieser liegt zur Zeit krank im Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254]. Er begibt sich dazu in das Spital und protokolliert nach Unterrichtung der dort anwesenden Spitalpfleger Sigmund Baldinger und Wilhelm Friedrich Heintzel den letzen Willen des Kranken. Dieser bestimmt, dass, falls er im Spital sterben sollte, sein gesamtes Vermögen in Höhe von ungefähr 140 Gulden, über das er dem Hofmeister des Spitals bereits Bericht erstattet hat, an das Spital fallen soll. Der Notar fertigt dann darüber ein Notariatsinstrument aus.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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