Johann Georg, des älteren Geschlechts G. zu Orttenburg, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Säldenau, Neydegg und Eggelheim, gibt Hr. Johann Joseph Franz Frhr. von Baumgartten, Hr. der Herrschaft Ernegg, zum Fraunstein, auf Ehring, Malching, Pockhing, Stubenberg und Pilsamb, eine Schuldverschreibung für 1000 fl rh, die in einem Jahr in Paßau oder Ehring zurückzuzahlen sind, mit 6 Prozent Verzinsung und Sicherstellung auf 2 Gütern unter der Herrschaft Neydegg und deren Renten, nämlich das Schweidlguth zu Kirchheim, ein halber Hof, darauf derzeit Gregor Paumann sitzt (Michaelis Stift 4 fl 42 kr, für 2 Kapaune 1 fl, 2 Hühner zu 14 kr, Vogtgeld 6 fl, 6 Landauer Metzen Weizen, 2 Sack Korn, 1 Schaff 1 Sack Diensthafer, zusammen an Geld 16 fl 30 kr) und das Gut zu Collmannsedt, das jetzt Georg Collmannseder besitzt (Michaelis-Stift 8 fl 24 kr, für 4 Kapaune 1 fl, von der Schmiede Stift 4 fl 18 kr und vom Nebenhäusl Stift 59 kr, Vogtgeld 7 fl, wegen einer Fahrt 3 fl, für die Fütterung eines Hundes 2 fl) zusammen 55 fl 7 kr.; S: Ausst.
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Johann Georg, des älteren Geschlechts G. zu Orttenburg, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Säldenau, Neydegg und Eggelheim, gibt Hr. Johann Joseph Franz Frhr. von Baumgartten, Hr. der Herrschaft Ernegg, zum Fraunstein, auf Ehring, Malching, Pockhing, Stubenberg und Pilsamb, eine Schuldverschreibung für 1000 fl rh, die in einem Jahr in Paßau oder Ehring zurückzuzahlen sind, mit 6 Prozent Verzinsung und Sicherstellung auf 2 Gütern unter der Herrschaft Neydegg und deren Renten, nämlich das Schweidlguth zu Kirchheim, ein halber Hof, darauf derzeit Gregor Paumann sitzt (Michaelis Stift 4 fl 42 kr, für 2 Kapaune 1 fl, 2 Hühner zu 14 kr, Vogtgeld 6 fl, 6 Landauer Metzen Weizen, 2 Sack Korn, 1 Schaff 1 Sack Diensthafer, zusammen an Geld 16 fl 30 kr) und das Gut zu Collmannsedt, das jetzt Georg Collmannseder besitzt (Michaelis-Stift 8 fl 24 kr, für 4 Kapaune 1 fl, von der Schmiede Stift 4 fl 18 kr und vom Nebenhäusl Stift 59 kr, Vogtgeld 7 fl, wegen einer Fahrt 3 fl, für die Fütterung eines Hundes 2 fl) zusammen 55 fl 7 kr.; S: Ausst.
Grafschaft Ortenburg Urkunden 3228
Ortenburg Archiv Urkunden 2593 (1723 III 3)
Zusatzklassifikation: O
Grafschaft Ortenburg Urkunden
Grafschaft Ortenburg Urkunden >> 1701-1800
1723 März 3
Pap.
Urkunden
ger
Überlieferung: Konzept
Ausstellungsort: Schloss Alt-Ortenburg
Vermerke: Im Rubrum Vermerk: ist abgetragen 1724.
Originaldatierung: Geschehen Alt Orttenburg den 3. marty.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1723
Monat: 3
Tag: 3
Ausstellungsort: Schloss Alt-Ortenburg
Vermerke: Im Rubrum Vermerk: ist abgetragen 1724.
Originaldatierung: Geschehen Alt Orttenburg den 3. marty.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1723
Monat: 3
Tag: 3
Kirchham (Lkr. Passau)
Kollmannsöd (Gde. Pocking, Lkr. Passau)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
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- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.5 Kleinere weltliche Territorien im bayerischen Reichskreis (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg Urkunden (Bestand)
- 1701-1800 (Gliederung)