A Rep. 003-01-01 (Fotos) Magistrat der Stadt Berlin, Städtisches Obdach (Bestand)
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A Rep. 003-01-01 (Fotos)
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.4 Nachgeordnete städtische Behörden und Einrichtungen >> A Rep. 003-01-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtisches Obdach
Vorwort: Das überlieferte Fotoalbum des im Volksmund "Die Palme" genannten städtischen Obdachs in der Fröbelstraße verblieb auch nach der Umwandlung der Einrichtung in ein Krankenhaus im Gebäude, offenbar - wie auch z.B. ein Gästebuch - als besonderes Repräsentationsstück der jeweiligen Geschäftsführung. Wahrscheinlich in den 1980er Jahren wurde der Band vom städtischen Krankenhaus Prenzlauer Berg dem Museum für Volkskunde der DDR in Berlin als Leihgabe übergeben. Dort wurde das Album reprografisch gesichert, stand interessierten Geschichtsforschern und Fotohistorikern zur Auswertung zur Verfügung und wurde z.T. publiziert. Als Rechtsnachfolger des Volkskundemuseums übergab das Museum Europäischer Kulturen im Frühjahr 2021 im Rahmen einer Bestandsabgrenzung dem Landesarchiv Berlin.
Literatur:
Diethard Kerbs: Im Obdachlosenasyl. Bilder aus dem städtischen Obdach "Die Palme". Berlin 1894 - 1932. Edition Photothek XXI, Nischen 1987.
Der Bestand enthält außerdem einige wenige andere Materialien (Nrn. 4 und 5), die durch das Museum für Volkskunde wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer Ausstellung zum Obdachlosenwesen aus verschiedenen Quellen reproduziert wurden. Die Bewertung und evtl. Kassation dieser Kopien bleibt einer späteren Provienzprüfung vorbehalten.
Dr. Regina Rousavy (Sept. 2022)
Literatur:
Diethard Kerbs: Im Obdachlosenasyl. Bilder aus dem städtischen Obdach "Die Palme". Berlin 1894 - 1932. Edition Photothek XXI, Nischen 1987.
Der Bestand enthält außerdem einige wenige andere Materialien (Nrn. 4 und 5), die durch das Museum für Volkskunde wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer Ausstellung zum Obdachlosenwesen aus verschiedenen Quellen reproduziert wurden. Die Bewertung und evtl. Kassation dieser Kopien bleibt einer späteren Provienzprüfung vorbehalten.
Dr. Regina Rousavy (Sept. 2022)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ