Verschiedene Kirchen- und Schulangelegenheiten, Bd. 32
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10747 Kreishauptmannschaft Dresden, Nr. 2412 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: 34; Rep. 2
10747 Kreishauptmannschaft Dresden
10747 Kreishauptmannschaft Dresden >> 11 Kirchen- und Schulsachen, Religionssachen >> 11.01 Allgemeine Angelegenheiten
1867 - 1868
Enthält u. a.: Mitteilung über die Streichung aus der Liste der Schulamtskandidaten des Schulvikars zu Eibenstock Heinrich Gustav Grund wegen "Unzuchtsvergehen" (Bl. 1-3).- Legat für den Gustav-Adolph-Verein aus dem Nachlass der Johanne Sophie verwitwete Nicolai, geb. Curiol, Meißen (Bl. 5-6).- Beantragte Kassation von Akten aus dem Gerichtsamt Radeberg einschließlich Auflistung (Bl. 16-32).- Wiederzulassung des Schulvikars zu Lauterbach (bei Oelsnitz) Friedrich August Popp (Bl. 36-37).- Jahresbericht des Vereins für kirchliche Kunst in Sachsen (u. a. Entwurfsansichten und Pläne der Kirche der Gemeinde Thonberghäuser Leipzig, Entwürfe für Paramente, Kreuzdarstellungen) (Bl. 38-39 ff.).- Mitteilung über das freiwillige Ausscheiden aus dem Amt und Verfehlungen des preußischen Schulamtskandidaten und Hilfslehrers zu Meerane, vorher Planitz Moritz Robert Reiche (Bl. 45-46, 49).- Mitteilung über die Entlassung des Mädchenlehrers zu Wermsdorf Carl Theodor Förster wegen "Unsittlichkeit" (Bl. 47).- Mitteilung über das freiwillige Ausscheiden aus dem Schuldienst des Gustav Adolf Kolbe (Bl. 51-52). Mitteilung über das freiwillige Ausscheiden aus dem Schuldienst des 4. Lehrers an der Stadtschule Mylau Johann Gottlieb Meier (Bl. 62-63).- Mitteilung über die Streichung aus der Liste der Schulamtskandidaten des Schulvikars zu Penig Erdmann Arno Staacke aus Groitzsch wegen eigenmächtigem Verlassen seiner Stellung nach "gänzlicher Zerrüttung seiner pekuniären Verhältnisse" und Zechprellerei (Bl. 66-67).- Erörterung des Antrags auf Errichtung einer katholischen Seelsorgestation in Sebnitz (u. a. Überprüfung der Zahl der Katholiken in den Gerichtsamtbezirken Neustadt und Sebnitz sowie der Stadt Sebnitz (Bl. 68-81).- Mitteilung über die geplante Errichtung einer Cogitantenakademie in Dresden durch Dr. Löwenthal aus Mordstetten (Württemberg) (Bl. 84-86).- Jahresbericht des Vereins sächsischer Lehrer zu gegenseitiger Unterstützung in Krankheitsfällen (Bl. 87-94).- Erörterung über die Befreiung der Katholiken von kommunalen Schulabgaben (u. a. "Regulativ über die Gemeindeanlagen nach dem Grundwerthe und von den Miethzinsen" der Stadt Dresden (Druckschrift)) (Bl. 96-113).- Ausstellung eines Totenscheins des in Dresden verstorbenen Kochs Alfons Peter Mauduit für die französische Gesandtschaft (Bl. 115-117).- Freiwilliges Ausscheiden aus dem Schuldienst des Schulamtskandidaten an der 1. Gemeindeschule zu Dresden August Grieser aus Steinsdorf (Schwarzburg-Rudolstadt) wegen "Unzucht mit Kindern) (Bl. 118-122).- Jahresbericht des Dresdner Hauptvereins der evangelischen Gustav-Adolph-Stiftung (Bl. 130-134).- Mitteilung über die Streichung aus der Liste der Schulamtskandidaten des Hilfslehrers zu Altmügeln Richard Eduard Zschäck wegen Eigentumsvergehen (Bl. 135-136).- Abgelehntes Gesuch um Wiederzulassung zum Schullehrerseminar Dresden-Friedrichstadt des wegen Diebstahls verurteilten Felix Winkler (Bl. 142-146).- Mitteilung über die Wiederzulassung des ehemaligen 2. Lehrers zu Neuschönfeld und Schulvikars zu Heiligenborn Heinrich Louis Eckert (Bl. 147-148).- Mitteilung über das freiwillige Ausscheiden des Mädchenlehrers zu Erlbach Friedrich Erdmann Robert Braun (Bl. 150-151).- Zulassung des nichtsächsischen Lehrers Dr. Oscar Belitz als Schulvikar an der 1. Gemeindeschule Dresden (Bl. 153-157).- Mitteilung der Übertragung der Diakonatsstelle zu Hänichen an den bisherigen Hilfsgeistlichen zu Limbach Paul Gustav Werner (Bl. 158).- Nachforschungen zu Personenstandsunterlagen der Louise Henriette Heinicke (Heinecke), Tochter des Dr. Karl Jacob Heinicke (Heinecke), Berlin, die bei Dresden geboren sein soll wegen eines Erbfalls auf Anforderung der französischen Gesandtschaft (Bl. 159-162).- Mitteilung über den Lehrer August Ferdinand Ströhmer, früher Osterburg, dann Olvenstedt (bei Magdeburg), dann Privatlehrer beim Fabrikanten Schmidt, Oberau (bei Schönbrunn), jetzt unbekannt verzogen wegen "unzüchtigen Verhaltens" zur künftigen Verhinderung einer Anstellung (Bl. 164-168).- Abgelehntes Gesuch des Schulvikars zu Krumhermsdorf (bei Neustadt) Hugo Manilius Heim, früher Bürgerschule zu Chemnitz, dann Mühlesche Privatschule zu Dresden, dann Niederrathen um Übertragung einer Stelle an einer höheren Schule wegen seines Lebenswandels (Bl. 181-188).- Zusammenstellung der Darlehen an Hilfslehrer zur Zahlung des Einstandsgelds zur Befreiung vom Militärdienst (Bl. 229-250).
Kreisdirektion Dresden
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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