A Rep. 007 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für die städtischen Park-, Garten- und Baumanlagen (Bestand)
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A Rep. 007
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.3 Magistrat der Stadt Berlin 1809-1945
(1761) 1870 - 1944
Vorwort: A Rep. 007 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für die städtischen Park-, Garten- und Baumanlagen
1. Behördengeschichte
Durch Gemeindebeschluss vom 15. Juni 1870 wurde die aus sechs Magistratsmitgliedern, zehn Stadtverordneten, vier Bürgerdeputierten und einem Magistratsmitglied zusammengesetzte Parkdeputation gebildet. Die Aufgabe der Deputation bestand in der Anlegung und Verwaltung der städtischen Park- und Gartenanlagen, Baumschulen und Anzuchtgärten für Pflanzen zum botanischen Unterricht, der Schmuckplätze und Anpflanzungen bei städtischen Kranken- und Badeanstalten, Schulen, Turn- und Begräbnisplätzen. Die obere Leitung der Gartenbauverwaltung oblag dem Gartendirektor, während die ihm unterstellten Garteninspektoren und Obergärtner für die großen städtischen Parks und die fünf dazugehörigen Parkreviere zuständig waren. Nach Bildung der Stadtgemeinde Groß-Berlin wurden die Aufgaben der Parkdeputation an die jeweiligen Bezirksämter übertragen.
2. Bestandsgeschichte
Er umfasst 367 AE (8,60 lfm), die Laufzeit ist 1761 bis 1945.
Der Bestand wurde aus mehreren Beständen neugebildet. In mehreren Zugängen erhielten das Stadtarchiv Berlin und das Landesarchiv Berlin Park- und Gartenakten. Die Akten des ehemaligen Stadtgartenamtes Mitte wurden 1982 an das Stadtarchiv Berlin zur dauernden Aufbewahrung übergeben. Die Akten des Gartenamtes Kreuzberg wurden 1989 dem Landesarchiv Berlin übergeben.
Der Bestand enthält Akten zur Anlegung und Ausgestaltung sowohl von Parkanlagen als auch von Grünanlagen in den heutigen Stadtbezirken Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte Prenzlauer Berg und Treptow.
So sind Akten zur Anlage und Gestaltung des Treptower Parks, des Schlesischen Busches, des Plänterwaldes, der Britz-Rixdorfer Niederung, des Humboldthains, des Friedrichshains und des Viktoriaparks überliefert. Desweiteren sind Akten sowohl zur Anlage und Gestaltung von Grünanlagen in den Stadtbezirken Mitte und Prenzlauer Berg als auch zu Anpflanzungen von Bäumen auf Schulgrundstücken und in verschiedenen Straßen im Stadtbezirk Kreuzberg vorhanden.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 005-02 Städtische Grundeigentumsdeputation
LAB A Rep. 009 Deputation für das Siedlungswesen/Hauptplanungsamt
LAB A Rep. 010-01-01 Städtische Hochbaudeputation
LAB A Rep. 010-02 Städtische Baupolizei
LAB A Rep. 031-08 Bezirksamt Mitte
LAB A Rep. 034-08 Bezirksamt Prenzlauer Berg
LAB A Rep. 036-08 Bezirksamt Kreuzberg
LAB A Rep. 045-08 Bezirksamt Treptow
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Verwaltungsberichte des Magistrats 1920 ff.
Funeck, Gottfried: Die Entwicklung des Berliner Stadtgartenamtes und seine Auswirkung auf die städtebauliche Planung. In: Die Entwicklung der Volksparke, hrsg. vom Kulturbund der DDR, Zentrales Parkaktiv, 1977.
Berlin, Januar 2003 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Durch Gemeindebeschluss vom 15. Juni 1870 wurde die aus sechs Magistratsmitgliedern, zehn Stadtverordneten, vier Bürgerdeputierten und einem Magistratsmitglied zusammengesetzte Parkdeputation gebildet. Die Aufgabe der Deputation bestand in der Anlegung und Verwaltung der städtischen Park- und Gartenanlagen, Baumschulen und Anzuchtgärten für Pflanzen zum botanischen Unterricht, der Schmuckplätze und Anpflanzungen bei städtischen Kranken- und Badeanstalten, Schulen, Turn- und Begräbnisplätzen. Die obere Leitung der Gartenbauverwaltung oblag dem Gartendirektor, während die ihm unterstellten Garteninspektoren und Obergärtner für die großen städtischen Parks und die fünf dazugehörigen Parkreviere zuständig waren. Nach Bildung der Stadtgemeinde Groß-Berlin wurden die Aufgaben der Parkdeputation an die jeweiligen Bezirksämter übertragen.
2. Bestandsgeschichte
Er umfasst 367 AE (8,60 lfm), die Laufzeit ist 1761 bis 1945.
Der Bestand wurde aus mehreren Beständen neugebildet. In mehreren Zugängen erhielten das Stadtarchiv Berlin und das Landesarchiv Berlin Park- und Gartenakten. Die Akten des ehemaligen Stadtgartenamtes Mitte wurden 1982 an das Stadtarchiv Berlin zur dauernden Aufbewahrung übergeben. Die Akten des Gartenamtes Kreuzberg wurden 1989 dem Landesarchiv Berlin übergeben.
Der Bestand enthält Akten zur Anlegung und Ausgestaltung sowohl von Parkanlagen als auch von Grünanlagen in den heutigen Stadtbezirken Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte Prenzlauer Berg und Treptow.
So sind Akten zur Anlage und Gestaltung des Treptower Parks, des Schlesischen Busches, des Plänterwaldes, der Britz-Rixdorfer Niederung, des Humboldthains, des Friedrichshains und des Viktoriaparks überliefert. Desweiteren sind Akten sowohl zur Anlage und Gestaltung von Grünanlagen in den Stadtbezirken Mitte und Prenzlauer Berg als auch zu Anpflanzungen von Bäumen auf Schulgrundstücken und in verschiedenen Straßen im Stadtbezirk Kreuzberg vorhanden.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 005-02 Städtische Grundeigentumsdeputation
LAB A Rep. 009 Deputation für das Siedlungswesen/Hauptplanungsamt
LAB A Rep. 010-01-01 Städtische Hochbaudeputation
LAB A Rep. 010-02 Städtische Baupolizei
LAB A Rep. 031-08 Bezirksamt Mitte
LAB A Rep. 034-08 Bezirksamt Prenzlauer Berg
LAB A Rep. 036-08 Bezirksamt Kreuzberg
LAB A Rep. 045-08 Bezirksamt Treptow
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Verwaltungsberichte des Magistrats 1920 ff.
Funeck, Gottfried: Die Entwicklung des Berliner Stadtgartenamtes und seine Auswirkung auf die städtebauliche Planung. In: Die Entwicklung der Volksparke, hrsg. vom Kulturbund der DDR, Zentrales Parkaktiv, 1977.
Berlin, Januar 2003 Kerstin Bötticher
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 005-02 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Grundeigentumsdeputation
LAB A Rep. 009 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für das Siedlungs- und Wohnungswesen/Amt für Siedlungs- und Wohnungswesen
LAB A Rep. 010-01-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Hochbaudeputation
LAB A Rep. 010-02 Städtische Baupolizei
LAB A Rep. 031-08 Bezirksamt Mitte
LAB A Rep. 034-08 Bezirksamt Prenzlauer Berg
LAB A Rep. 036-08 Bezirksamt Kreuzberg
LAB A Rep. 045-08 Bezirksamt Treptow
LAB A Rep. 009 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für das Siedlungs- und Wohnungswesen/Amt für Siedlungs- und Wohnungswesen
LAB A Rep. 010-01-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Hochbaudeputation
LAB A Rep. 010-02 Städtische Baupolizei
LAB A Rep. 031-08 Bezirksamt Mitte
LAB A Rep. 034-08 Bezirksamt Prenzlauer Berg
LAB A Rep. 036-08 Bezirksamt Kreuzberg
LAB A Rep. 045-08 Bezirksamt Treptow
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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22.08.2025, 11:21 AM CEST
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