Balow - Gutshaus
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N20-0890
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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August 2004
Enthält: - Gutshaus Balow (12 km SO von Grabow) Eingeschossiger, 15-achs. Fachwerkbau mit roter Ziegelausfächerung auf Feldsteinfundament und mit Krüppelwalmdach. Zur Hof- und Gartenfront mit 3-achs. Zwerchhaus übergiebelt. Rechtsseitig ein Seitentrakt. Dort auch ein Seiteneingang, der dachgeschosshoch ausgemauert wurde. An der Gartenfront führt der Eingang durch eine Holzveranda. Zum GH führt eine zweiseitige Zufahrt um ein weites Rondell mit Linden. Im Umfeld noch eine Remise, die zum Kultursaal neu restauriert wurde. In der Zufahrt rechts ein kleiner Teich. Vom Park ist nichts verblieben. Im GH sind jetzt Kindergarten und Grundschule untergebracht. Im Dorf noch von Interesse die Kirche von 1774 mit barocker Ausstattung. Am Giebel die Initialen F L v. D und 1774. Bild 2: Gartenfront des Gutshauses mit Verandeneingang. Bild 3: Zur "Kulturscheune" umgebaute ehemalige Stallung. Bild 4: Friedhof in Balow mit der eigenwillig gebauten Backsteinkirche mit dem vorgesetzten Mittelrisaliten, der im Dreiecksgiebel die Initialen F L v. D und die Jahreszahl 1774 trägt. Daneben der hölzerne Glockenturm mit Fachwerkgebälk. Der Chorbereich ist polygonal rechtsseitig herausgebaut. Die Innenausstattung ist barock gehalten.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ