Bund evangelischer Fürsorgerinnen und Fürsorger (Bestand)
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BEF
Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Landes- und Fachverbände, regionale Hilfswerke >> Fachverbände
1933-1971
Überlieferung des ursprünglich als Bund evangelischer Frauen im sozialen Dienst gegründeten Verbandes.
Vorwort: Die Unterlagen gelangten in drei Abgaben in das Archiv:
Nach der Auflösung der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Frauen im sozialen Dienst übergab die letzte Geschäftsführerin, Hermine Bäcker, die vorhandenen Akten 1939 dem Central-Ausschuss für Innere Mission (siehe ADW, BEF 4). In der Registratur des Central-Ausschusses wurden sie nicht als separater Bestand geführt, sondern in die vorhandenen Akten des CA eingeordnet und erhielten die Lagerungsnummer 688.
Der Bund evangelischer Frauen im sozialen Dienst wurde nach 1945 wieder belebt und später in "Bund evangelischer Fürsorgerinnen und Fürsorger" umbenannt. Nach der Auflösung dieses Bundes übergab die letzte Vorsitzende Mechthild König im Jahr 1971 die bei Ihr vorhandenen Akten an das Archiv des Diakonischen Werkes der EKD (siehe ADW, BEF 9).
Die Akten wurden zusammen mit solchen aus der Registratur des CA und CA-West im Archiv zu einem Bestand formiert. Im Jahr 2001 übergab Mechthild König dem Archiv einige bei ihr verbliebene Restbestände. Da es sich um loses Material handelte, wurde es in die betreffenden Akten eingeordnet.
Bei der Eingabe des Findbuches in das Archivprogramm AUGIAS wurden die Aktentitel geringfügig geändert.
Literatur:
Annemarie Pissel: Verbund der evangelischen Wohlfahrtspflegerinnen", in: Die Innere Mission, Jg. 23 (1928), S. 311-315.
Abkürzungen:
AG Arbeitsgemeinschaft
AGJJ Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und Jugendfürsorge
BEF Bund Evangelischer Fürsorgerinnen und Fürsorger
Bespr. Besprechung
CA Centralausschuß
DDR Deutsche Demokratische Republik
Dt./dt. Deutschland / deutsch
ev. evangelisch
e.V. eingetragener Verein
Ns. Niederschrift
o.D. ohne Datum
o.V. ohne Verfasser
Rs. Rundschreiben
Schr(w.) Schreiben / Schriftwechsel
Vorwort: Die Unterlagen gelangten in drei Abgaben in das Archiv:
Nach der Auflösung der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Frauen im sozialen Dienst übergab die letzte Geschäftsführerin, Hermine Bäcker, die vorhandenen Akten 1939 dem Central-Ausschuss für Innere Mission (siehe ADW, BEF 4). In der Registratur des Central-Ausschusses wurden sie nicht als separater Bestand geführt, sondern in die vorhandenen Akten des CA eingeordnet und erhielten die Lagerungsnummer 688.
Der Bund evangelischer Frauen im sozialen Dienst wurde nach 1945 wieder belebt und später in "Bund evangelischer Fürsorgerinnen und Fürsorger" umbenannt. Nach der Auflösung dieses Bundes übergab die letzte Vorsitzende Mechthild König im Jahr 1971 die bei Ihr vorhandenen Akten an das Archiv des Diakonischen Werkes der EKD (siehe ADW, BEF 9).
Die Akten wurden zusammen mit solchen aus der Registratur des CA und CA-West im Archiv zu einem Bestand formiert. Im Jahr 2001 übergab Mechthild König dem Archiv einige bei ihr verbliebene Restbestände. Da es sich um loses Material handelte, wurde es in die betreffenden Akten eingeordnet.
Bei der Eingabe des Findbuches in das Archivprogramm AUGIAS wurden die Aktentitel geringfügig geändert.
Literatur:
Annemarie Pissel: Verbund der evangelischen Wohlfahrtspflegerinnen", in: Die Innere Mission, Jg. 23 (1928), S. 311-315.
Abkürzungen:
AG Arbeitsgemeinschaft
AGJJ Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und Jugendfürsorge
BEF Bund Evangelischer Fürsorgerinnen und Fürsorger
Bespr. Besprechung
CA Centralausschuß
DDR Deutsche Demokratische Republik
Dt./dt. Deutschland / deutsch
ev. evangelisch
e.V. eingetragener Verein
Ns. Niederschrift
o.D. ohne Datum
o.V. ohne Verfasser
Rs. Rundschreiben
Schr(w.) Schreiben / Schriftwechsel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 11:01 MESZ