Verkauf von Gotteslehen an Cappel durch Graf Gottfried von Ziegenhain
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 18, 402
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1370 Juni 3
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1370-1379
1370 Juni 3
Ausf. Perg. - 2 Sg. anh.: 1. SpitzovSg. des Cappeler Abts. 2. SpitzovSg. des Cappeler Konvents (zerbrochen), Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.292 Nr.11, S.290 Nr.1
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach Christi geburt dritzen hundert in dem syebinczigestin iare an mantage in den pingest heilgen tagen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß ihnen Graf Gottfried von Ziegenhain (Cyginhain) und sein Sohn Gottfried ihre [der Grafen] Gotteslehen, nämlich Konrad Pfannstiel (Panstiln), Johann Pfannstiels Sohn, und dessen Geschwister, mit allen Ehren und Rechten (mit allin eren, rechtin vnd nuczen alz sie sie bizhere bracht vnd gehabt han) für bezahlte 15 fl. (vor funffczehen gulden guder cleynen gulden gut an gelde vnd swer an gewichte) verkauft (versast) haben. Rückkauf der Gotteslehen durch die Grafen oder ihre Erben ist gegen Vorlage der Kaufsumme möglich.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (16.Jh.) Als das closter zcu Cappel eyme grauen von Cziegenhain etliche gotslehin abgekauft hat vff widderkauff. (Signatur) B iii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß ihnen Graf Gottfried von Ziegenhain (Cyginhain) und sein Sohn Gottfried ihre [der Grafen] Gotteslehen, nämlich Konrad Pfannstiel (Panstiln), Johann Pfannstiels Sohn, und dessen Geschwister, mit allen Ehren und Rechten (mit allin eren, rechtin vnd nuczen alz sie sie bizhere bracht vnd gehabt han) für bezahlte 15 fl. (vor funffczehen gulden guder cleynen gulden gut an gelde vnd swer an gewichte) verkauft (versast) haben. Rückkauf der Gotteslehen durch die Grafen oder ihre Erben ist gegen Vorlage der Kaufsumme möglich.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (16.Jh.) Als das closter zcu Cappel eyme grauen von Cziegenhain etliche gotslehin abgekauft hat vff widderkauff. (Signatur) B iii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ