Verkauf des Porträts des Hieronymus Holzschuher von Albrecht Dürer
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E 49/II Nr. 3393
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1872 - 1885
Enthält:
1872 bis 1885: das Gemälde "Hieronymus Holzschuher" von Albrecht Dürer wird dem Germanischen Nationalmuseum als Leihgabe überlassen.
1872: Gutachten des Augsburger Restaurators A. Deschler mit Zustandsbeschreibung des Gemäldes, gefertigt in Anwesenheit von Direktor A(ugust) Essenwein.
1884 wird es für 350.000 Mark an die Königlich Preußischen Museen in Berlin verkauft. Mündlicher Vertrag 1884 November 20 geschlossen in Augsburg zwischen August von Holzschuher, Senior der Gesamtfamilie, und Otto Polenz, Berlin, Geheimem Regierungsrat als Vertreter der Generalverwaltung der o.g. Museen. Beteiligt: Dr. Julius Meyer, Direktor der kgl. Gemäldegalerie Berlin.
Darin:
Zirkulare, Voten von Familienmitgliedern usf.
1885: Novelle zum Familienstatut von 1871 der Familie Holzschuher, bedingt durch die wegen des Verkaufs erzielte Stärkung des Kapitalstocks der Familienstiftung (s. Nr. 775).
1872 bis 1885: das Gemälde "Hieronymus Holzschuher" von Albrecht Dürer wird dem Germanischen Nationalmuseum als Leihgabe überlassen.
1872: Gutachten des Augsburger Restaurators A. Deschler mit Zustandsbeschreibung des Gemäldes, gefertigt in Anwesenheit von Direktor A(ugust) Essenwein.
1884 wird es für 350.000 Mark an die Königlich Preußischen Museen in Berlin verkauft. Mündlicher Vertrag 1884 November 20 geschlossen in Augsburg zwischen August von Holzschuher, Senior der Gesamtfamilie, und Otto Polenz, Berlin, Geheimem Regierungsrat als Vertreter der Generalverwaltung der o.g. Museen. Beteiligt: Dr. Julius Meyer, Direktor der kgl. Gemäldegalerie Berlin.
Darin:
Zirkulare, Voten von Familienmitgliedern usf.
1885: Novelle zum Familienstatut von 1871 der Familie Holzschuher, bedingt durch die wegen des Verkaufs erzielte Stärkung des Kapitalstocks der Familienstiftung (s. Nr. 775).
Archivale
Indexbegriff Person: Deschler, A (Augsburg)
Indexbegriff Person: Dürer, Albrecht
Indexbegriff Person: Essenwein, August Dr. von
Indexbegriff Person: Holzschuher, August
Indexbegriff Person: Holzschuher, Hieronimus
Indexbegriff Person: Meyer, Julius Dr (Berlin)
Indexbegriff Person: Polenz, Otto (Berlin)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stiftungen Allgemeines
Indexbegriff Person: Dürer, Albrecht
Indexbegriff Person: Essenwein, August Dr. von
Indexbegriff Person: Holzschuher, August
Indexbegriff Person: Holzschuher, Hieronimus
Indexbegriff Person: Meyer, Julius Dr (Berlin)
Indexbegriff Person: Polenz, Otto (Berlin)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stiftungen Allgemeines
Augsburg
Berlin
Germanisches Nationalmuseum
Dürergemälde
Leihgabe
Gutachten
Restaurator
Direktor GNM
Verkauf
Vertrag
Senior
Familiensenior
Geheimer Regierungsrat Preußen
Königlich Preußische Museen
Direktor Gemäldegalerie Berlin
Zirkular
Votum
Familienstatut Novelle
Familienstiftung, Holzschuher
Stiftungskapital Erhöhung
Zweitverwendung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ