Hans Adolf von Buchwaldt zu Jersbek und Stegen verpflichtet sich unter Verpfändung der Güter Jersbek und Stegen seinem Schwiegervater Wulf Blome, Amtmann zu Tondern, Landrat, nachdem dieser in der Eheberedung von 1648 November 23 ihm wegen seiner Tochter Margarete Pogwisch geb. Blome, der Witwe des verstorbenen Detlev Pogwisch, 12000 Reichstaler Zugabe versprochen und inzwischen erlegt hat, diese 12000 Reichstaler nach dem Tod seiner Frau zurückzuzahlen, da Wulf Blome sich seinerseits den Gläubigern des Detlev Pogwisch gegenüber entsprechend verpflichtet hat, jedoch ohne Zinsen und Unkosten. d.d. Kiehll, in den achte Tagen trium regum 1649.
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Hans Adolf von Buchwaldt zu Jersbek und Stegen verpflichtet sich unter Verpfändung der Güter Jersbek und Stegen seinem Schwiegervater Wulf Blome, Amtmann zu Tondern, Landrat, nachdem dieser in der Eheberedung von 1648 November 23 ihm wegen seiner Tochter Margarete Pogwisch geb. Blome, der Witwe des verstorbenen Detlev Pogwisch, 12000 Reichstaler Zugabe versprochen und inzwischen erlegt hat, diese 12000 Reichstaler nach dem Tod seiner Frau zurückzuzahlen, da Wulf Blome sich seinerseits den Gläubigern des Detlev Pogwisch gegenüber entsprechend verpflichtet hat, jedoch ohne Zinsen und Unkosten. d.d. Kiehll, in den achte Tagen trium regum 1649.
LASH, Urk.-Abt. 127.29 Nr. 23
Urk.-Abt. 127.29 Itzehoer Güterdistrikt: Güter Jersbek und Stegen
Urk.-Abt. 127.29 Itzehoer Güterdistrikt: Güter Jersbek und Stegen >> 1 Urkunden
1649
Enthält: Ausfertigung, Pergament, Unterschrift und Siegel des Ausstellers
Verzeichnung
1649 Januar 7-13 Kiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:06 MEZ