Friedberg, Burg: Burggraf und Baumeister der Burg Friedberg an Schultheiß und Schöffen zu 'Leithecken': ihr Hausgenosse Sibold Löw (Lewe) v. Steinfurth hat ihnen berichtet, daß Ernst Scheffer aus Bingenheim ihn bei ihnen verklagt hat. Die Absender machen deshalb auf das ihnen von Reichs wegen zugestandene Gerichtsstandsprivileg aufmerksam, demzufolge Klagen gegen Leib und Gut von Angehörigen der Burg nur vor dem Gericht des Burggrafen vorgebracht werden sollen.
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Friedberg, Burg: Burggraf und Baumeister der Burg Friedberg an Schultheiß und Schöffen zu 'Leithecken': ihr Hausgenosse Sibold Löw (Lewe) v. Steinfurth hat ihnen berichtet, daß Ernst Scheffer aus Bingenheim ihn bei ihnen verklagt hat. Die Absender machen deshalb auf das ihnen von Reichs wegen zugestandene Gerichtsstandsprivileg aufmerksam, demzufolge Klagen gegen Leib und Gut von Angehörigen der Burg nur vor dem Gericht des Burggrafen vorgebracht werden sollen.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1459 Juli 5
Ausf., Papier, Fehlstelle mit Textverlust (Wasserschaden) hinterlegt, Sg. (mit Rücksiegel) abgef. Beiliegend: Übersetzung des Urk.texts in Neuhochdeutsch.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1459, Donnerstag nach Visitationis Marie
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Burggraf und Baumeister zur Burg Friedberg machen das Gericht zu Leithecken, vor dem Ernst Scheffer von Bingenheim ihren Hausgenossen Sibolt Lewe von Steinfurt verklagt hat, auf ihr Reichsprivileg bezüglich ihres Gerichtsstandes aufmerksam pp.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Burggraf und Baumeister zur Burg Friedberg machen das Gericht zu Leithecken, vor dem Ernst Scheffer von Bingenheim ihren Hausgenossen Sibolt Lewe von Steinfurt verklagt hat, auf ihr Reichsprivileg bezüglich ihres Gerichtsstandes aufmerksam pp.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ