Briefe und Telegramme des Kaisers
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7NL 197 Superintendent Friedrich August Henn, 7
7NL 197 Superintendent Friedrich August Henn Superintendent Friedrich August Henn
Superintendent Friedrich August Henn >> Bestände aus der Zeit in Haus Doorn >> Briefe und Telegramme
1933-1941
Enthält: - Auszug aus einem Brief Kaiser Wilhelms II. vom 26. September 1933 (Auszug vom 5. Dezember 1933), handschriftlich ergänzt „W. II Stellung zur Judenfrage“ (Fotokopie, maschinenschriftlich, 3 Seiten DIN A4): - „[...] Nach den neueren Untersuchungen und vergleichenden Forschungen von Babylon, Assur und Israel kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass ‚Israel‘ ursprünglich keine Rasse, keine Volksgemeinschaft war, sondern eine Religionsgemeinschaft (wir würden historisch betrachtet eine Sekte sagen). [...] Das Primäre bei Israel war eben die Religionsgemeinschaft und eben nicht (wie heute fälschlich angenommen wird) die Bluts- und Rassengemeinschaft. Diese Dinge werden heute verwirrend durcheinandergeworfen, daher erscheint es von Wichtigkeit, den ursprünglichen religiösen Charakter des Israelitismus deutlich zu betonen.“ - Brieftelegramm: Danksagung des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift an Pfarrer Friedrich August Henn für die Glückwünsche zum Geburtstag vom 27. Januar 1935 (Fotokopie) - Weihnachtsgrußkarte des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift vom 21. Dezember 1936 mit einem Bild Kaiser Wilhelms I., Aquarell aus dem Jahr 1885 - Postkarte mit Porträtbild des Kaisers: Danksagung des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift für die Glückwünsche zum Geburtstag vom 27. Januar [ohne Jahr] -Brieftelegramm: Danksagung des Kaisers mit eigenhändiger Unterschriften Pfarrer Friedrich August Henn für die Weihnachtsgaben 1938 vom 6. Februar 1939 (Fotokopie) - Brieftelegramm: Danksagung des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift an Pfarrer Friedrich August Henn für die Glückwünsche zum Geburtstag vom 27. Januar [ohne Jahr] - Brieftelegramm: Danksagung des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift vom 25. September 1939 an Pfarrer Friedrich August Henn für die Trauerkarte zum Tod von Prinz Oskar Wilhelm Karl Hans Cuno von Preußen (1915-1939) am 5. September 1939 an der Widawka in Polen (Fotokopie) - Brieftelegramm: Danksagung des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift an Pfarrer Friedrich August Henn für die Glückwünsche zum Geburtstag vom 27. Januar 1940; daran anschließend eine Abschrift eines Briefes des Kaisers an den Schriftsteller Hans Blüher (1888-1955) über dessen Buch „Der Standort des Christentums in der lebendigen Welt, Hanseatische Verlags-Anstalt Hamburg 1931“ - Brieftelegramm: Schreiben des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift an Pfarrer Friedrich August Henn anl. des Wechsels nach Essen vom 19. September 1940 - Brieftelegramm: Danksagung des Kaisers mit eigenhändiger Unterschrift an Pfarrer Friedrich August Henn für die Glückwünsche zum Geburtstag vom 27. Januar 1941
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:51 MEZ