Johannes, Abt des Klosters Marienfeld (Wadenhart) verkauft mit Zustimmung seines Konvents den Hof Uphusen, gelegen bei der Stadt Beckum (Bekehem) mit seinem Zubehör den Bürgern dieser Stadt für 150 Mark zu Eigentumsrecht. Ausgenommen vom Verkauf sind die Äcker, die Heinrich, gen. Muddepenninc, Bürger zu Beckum, schon lange Zeit ungestört besessen hat. Siegelankündigung des Abt. Geschehen bei Beckum 1279 (1278) März 30. octavo tercio Kalendas Aprilis
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Johannes, Abt des Klosters Marienfeld (Wadenhart) verkauft mit Zustimmung seines Konvents den Hof Uphusen, gelegen bei der Stadt Beckum (Bekehem) mit seinem Zubehör den Bürgern dieser Stadt für 150 Mark zu Eigentumsrecht. Ausgenommen vom Verkauf sind die Äcker, die Heinrich, gen. Muddepenninc, Bürger zu Beckum, schon lange Zeit ungestört besessen hat. Siegelankündigung des Abt. Geschehen bei Beckum 1279 (1278) März 30. octavo tercio Kalendas Aprilis
B 001u, 169
B 001u Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Urkunden
Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Urkunden >> 2. 1201 bis 1300
1279 (1278) März 30
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Urkunde
Weitere Überlieferungen bzw. Druckorte: WUB III Nr. 1068.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landesarchiv / Urkunden (Bestand)
- 2. 1201 bis 1300 (Gliederung)