Ausarbeitungen A 1958 (70-102)
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Südost-Institut 95
Südost-Institut
Südost-Institut >> Verbände >> VBS 29: Südost-Institut >> 29.3. Ausarbeitungen zur politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Entwicklung Südosteuropas und Österreichs
1959
Enthält: 70. Die Sozialisierung des Bauernstandes in Jugoslawien. Eine gesellschaftspolitische Studie (74 Bl.); 71. Antireligiöse Kampagne [in Bulgarien] ohne Widerhall. Selbst Parteimitglieder lassen sich kirchlich trauen (3 Bl.); 72. Rumänien versucht den Fremdenverkehr zu intensivieren. Verdoppelung der ausländischen Besucherzahl geplant - Devisenhunger maßgebend? (2 Bl.); 73. Verschlechterung der bulgarisch-griechischen Beziehungen. Keine Intensivierung des Warenaustausches [Bulgarien, Griechenland] (3 Bl.); 74. 5000 Teilnehmer auf dem 'Schwabenball'. Großzügige nationalitätenpolitische Regie des Regimes [Ungarn] (2 Bl.); 75. Treuebekundungen der bulgarischen KP [Kommunistische Partei] gegenüber Moskau. Die Kommentare der bulgarischen Presse zum XXI. Parteikongress der KPdSU [Kommunistische Partei der Sowjetunion; Bulgarien] (3 Bl.); 76. Intensivierte Kollektivierung in Ungarn? Das Regime versucht die Bildung von Kolchosen zu forcieren (3 Bl.); 77. Neue Verschärfung zwischen Tirana und Belgrad. Albanische Untergrundbewegung in Jugoslawien? [Albanien] (2 Bl.); 78. Die führenden Persönlichkeiten Albaniens. Partei, Regierung, Wirtschaft, Kultur, Kirche (14 Bl.); 79. Undurchsichtige Lage in Ungarn. Warum verheimlichte die Budapester Presse Kádárs Bericht vor dem Zentralkomitee? (2 Bl.); 80. Totale Enteignung des städtischen Kleinhaus- und Grundstückbesitzes [in Rumänien]. In Kronstadt wurde bereits eine Verkaufssperre verhängt (2 Bl.); 81. Die führenden Persönlichkeiten Rumäniens. Partei, Regierung, Wirtschaft, Kultur, Kirche (29 Bl.); 82. Neue Nationalitätenpolitik des Bukarester Regimes? Bemerkenswerte Forderungen nach Vereinheitlichung des Unterrichtswesens auf dem Bukarester Studentenkongress [Rumänien] (4 Bl.); 83. Verstärkte albanische und bulgarische Polemik gegen Belgrad. Die jugoslawischen Parteiführer werden als 'Kapitalisten-Söldlinge' bezeichnet [Albanien, Bulgarien, Jugoslawien] (4 Bl.); 84. Die Auswanderung der Juden aus Rumänien. Zahlenangaben über die gegenwärtig noch in Rumänien lebenden Juden [Israel] (4 Bl.); 85. Die Kollektivierungskampagne in Ungarn. Überrumplungsmethoden führten zu Anfangserfolgen (3 Bl.); 86. Weitere Zuspitzung des Konfliktes zwischen Albanien und Jugoslawien. Enver Hoxha bezichtigt Tito, Albanien aufteilen zu wollen - eine scharfe Stellungnahme Titos (3 Bl.); 87. Patriarch Kiril exponiert sich für das Regime [in Bulgarien]. Intervention zugunsten des in Griechenland internierten Kommunisten Manilos Glesos (2 Bl.); 88. Eine 'stille' Funktionärssäuberung in Bulgarien. Die Wahl der neuen Volksräte am 5. April und ihre Bedeutung (4 Bl.);89. Landesübersicht Albanien (24 Bl.; fehlt); 90. Landesübersicht Rumänien (32 Bl.); 91. Zur Abberufung des jugoslawischen Gesandten aus Tirana. Eine Intervention des Belgrader sowjetischen Botschafters bei Tito [Jugoslawien, Albanien, Sowjetunion] (2 Bl.); 92. Der neue rumänische Botschafter in Budapest. Sind die rumänisch-ungarischen Spannungen wegen der madjarischen Minderheit in Siebenbürgen beseitigt? [Rumänien, Ungarn] (2 Bl.);93. Bevorstehende Auflösung der MTS [Maschinen-Traktoren-Stationen; Bulgarien]. Reorganisation nach sowjetischem Vorbild [Sowjetunion] (2 Bl.); 94. Das Schulwesen in der Rumänischen Volksrepublik (216 Bl; fehlt); 95. Landesübersicht Bulgarien (fehlt); 96. Vor einer Minderheiten-Schulreform in Rumänien? Weitere Plädoyers zugunsten einer Einschmelzung der Nationalitätenschulen in ein Einheitssystem (5 Bl.); 97. Kádár wieder im Hintergrund. Neue Krise in der ungarischen Parteiführung? [Ungarn] (2 Bl.); 98. Neuer bulgarischer Handelsminister. Boris Taskoff abgesetzt - Ungünstige Entwicklung des bulgarischen Außenhandels [Bulgarien] (2 Bl.); 99. Über 200.000 Juden verließen Rumänien seit 1945. Einige statistische Zahlenangaben im Zusammenhang mit dem Bukarester Dementi vom 25. Februar 1959 [Israel] (4 Bl.); 100. Wieder 'Arbeitswettbewerbe' in Ungarn. Ein Zeichen für die Verschärfung des sozialistischen Systems (2 Bl.); 101. Verstärkte Förderung des proletarischen Intelligenznachwuchses in Rumänien. Polytechnisierung des Unterrichts nach sowjetischem Vorbild [Sowjetunion] (2 Bl.); 102. Die Reform des Mittel- und Hochschulstudiums im Abend- und Fernunterricht in Rumänien (5 Bl.)
Akten
deutsch
Kádár, Janos (ungarischer Ministerpräsident)
Tito, Josip (jugoslawischer Ministerpräsident)
Hoxha, Enver (albanischer Ministerpräsident)
Kiril (bulgarischer orthodoxer Patriarch)
Glesos, Manilos (in Griechenland internierter Kommunist)
Taskoff, Boris (bulgarischer Handelsminister)
Jugoslawien, Bauern
Bulgarien, Religionspolitik
Rumänien, Fremdenverkehr
Griechenland
Bulgarien
Ungarn, Deutsche
Ungarn, Donauschwaben
Ungarn, Kollektivierung
Rumänien, Enteignungen
Rumänien, Politiker
Rumänien, Nationalitätenpolitik
Rumänien, Schulwesen
Rumänien
Rumänien, Bildungswesen
Ungarn, Kommunistische Partei
Bulgarien, Außenhandel
Bulgarien, Volksräte
Jugoslawien
Rumänien, Juden
Sowjetunion
Moskau
Ungarn
Tirana, Jugoslawischer Gesandter
Belgrad
Albanien
Albanien, Politiker
Kronstadt
Bukarest
Belgrad
Israel
Rumänien, Landesübersicht
Budapest, Rumänischer Gesandter
Siebenbürgen
Kirchenpolitik, Bulgarien
Deutsche, Ungarn
Donauschwaben, Ungarn
Juden, Rumänien
Ausarbeitungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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