... Beweisunterlagen des Rechtsanwalts Dr. Grünewald zur Verteidigung von Hinrich Lohse im Bielefelder Spruchkammerverfahren: Band 5
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LASH, Abt. 399.65 Nr. 35
Abt. 399.65 Nachlässe: Familien und Einzelpersonen: Lohse, Hinrich
Abt. 399.65 Nachlässe: Familien und Einzelpersonen: Lohse, Hinrich >> 3 Sammlung von Unterlagen zu den Prozessen in Bielefeld und Nürnberg >> ... Beweisunterlagen des Rechtsanwalts Dr. Grünewald zur Verteidigung von Hinrich Lohse im Bielefelder Spruchkammerverfahren
1945-1955
Enthält u.a.: Korrespondenz Lohses mit Dr. Hanns Lilje, Hannover (2) 1948.1950. Dr. Karl-Heinrich Martin, Gudensberg (2) 1950. Dr. Maßmann, Kiel (2) 1951. Walter Meyer, Hamburg (5) 1948. Dr. Hans Müthling, Bonn (13) 1949-1950. Handschriftlicher Lebenslauf Lohses 1948. beglaubigte Abschrift des Spruchkammerurteils von Januar1948 und abschriftliche Revisionsbegründung. Sammlung der Schlußworte der in den Nürnberger Prozessen zum Tode Verurteilten. abschriftliche Auszüge aus den Urteilen der Nürnberger Prozesse. Typoskript Lohses über das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, 1946. Aktenauszüge aus den Dienstgeschäften des ehemaligen Reichskommissariats Ostland. Typoskript "Die Soldaten bauen die neue Welt" von Hans Ulrich Rudel. Korrespondenz Lohses mit: Ossig, Bonn (1) 1950. Amtsgericht Kiel (1) 1955. Amtsgericht Hamburg (1)1955. Alfred Reemtsma, Hamburg (5) 1948-1950. Dr. Heinz Römer, Eckernförde (7) 1946-1949
Verzeichnung
Identifikation: Band: 5
1945-1955
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ
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