C Rep. 149 Rat des Stadtbezirkes Berlin-Pankow (Bestand)
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C Rep. 149
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 3 Räte der Stadtbezirke und nachgeordnete Einrichtungen
1945 - 1990
Vorwort: C Rep. 149 Rat des Stadtbezirkes Berlin-Pankow
Die Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges endeten im Bezirk Pankow am 23. April 1945. Damit begann auch hier der Neuaufbau einer Verwaltung, die für die Ortsteile Pankow, Blankenburg, Blankenfelde, Buch, Heinersdorf, Karow, Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh zuständig war. In den letzten Tagen des Jahres 1949 begann der Umzug des Bezirksamtes, das bis dahin in verschiedenen Gebäuden ansässig gewesen war, zurück in das Rathaus. Am 18. Januar 1950 fand die Schlüsselübergabe durch den sowjetischen Bezirkskommandanten statt. 1952 erfolgte im Rahmen der Verwaltungsreform der DDR die Umstrukturierung der Verwaltung zum "Rat des Stadtbezirkes".
Pankow besaß eine relativ geringe Bevölkerungsdichte und galt als einer der "grünen Bezirke" Berlins mit zahlreichen Parks und Kleingartenanlagen. Zum großen Teil nahmen die Regierungsprominenz der DDR sowie Künstler und Schriftsteller hier ihren Wohnsitz, und auch zahlreiche Botschaften waren in Pankow angesiedelt. Das Schloss Schönhausen war von 1949 bis 1960 Amtssitz des Präsidenten der DDR. In den 1960er Jahren wurden in Heinersdorf und vor allem in Buch größere Wohngebiete in Plattenbauweise errichtet. Das Klinikum Berlin-Buch besaß als medizinische Einrichtung überregionale Bedeutung.
1985 wurden im Zuge der Bildung des neuen Stadtbezirks Hohenschönhausen die Ortsteile Blankenburg, Heinersdorf und Karow ausgegliedert und an den Stadtbezirk Weißensee abgegeben.
Im Zuge der Berliner Verwaltungsreform wurde zum 1. Januar 2001 der Großbezirk "Pankow", zu dem neben den Bezirken Prenzlauer Berg und Weißensee auch der ehemalige Bezirk Pankow gehört, gebildet.
Beim Rat des Stadtbezirks Pankow bestand ein Verwaltungsarchiv, das regelmäßig Schriftgut an das Stadtarchiv abgab. Nach dessen Auflösung in den 1990er Jahren wurden letzte Teile der Überlieferung in das Landesarchiv Berlin übernommen.
Enthält:
Protokolle der Tagungen der Stadtbezirksverordnetenversammlung.- Protokolle der Bezirksamts- bzw. Ratssitzungen.- Unterlagen aus der Tätigkeit des Bürgermeisters und der Fachabteilungen des Bezirksamtes bzw. Rates des Stadtbezirks.
Erschlossen: 6566 [AE] 70.80 [lfm]
Nicht erschlossen: 82.95 [lfm]
Laufzeit: 1945 - 1990
Benutzung: Datenbank.
zum Teil Benutzungsbeschränkung
Verweise:
LAB D Rep. 060-01 - Bezirksverwaltung Pankow (1990 - 2000)
Literatur:
-> Dörrier, Rudolf: Die Stadtbezirkschronik Berlin-Pankow. Von den Anfängen bis zum Berliner Jubiläumsjahr 1987. Manuskript, Berlin 1987.
Die Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges endeten im Bezirk Pankow am 23. April 1945. Damit begann auch hier der Neuaufbau einer Verwaltung, die für die Ortsteile Pankow, Blankenburg, Blankenfelde, Buch, Heinersdorf, Karow, Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh zuständig war. In den letzten Tagen des Jahres 1949 begann der Umzug des Bezirksamtes, das bis dahin in verschiedenen Gebäuden ansässig gewesen war, zurück in das Rathaus. Am 18. Januar 1950 fand die Schlüsselübergabe durch den sowjetischen Bezirkskommandanten statt. 1952 erfolgte im Rahmen der Verwaltungsreform der DDR die Umstrukturierung der Verwaltung zum "Rat des Stadtbezirkes".
Pankow besaß eine relativ geringe Bevölkerungsdichte und galt als einer der "grünen Bezirke" Berlins mit zahlreichen Parks und Kleingartenanlagen. Zum großen Teil nahmen die Regierungsprominenz der DDR sowie Künstler und Schriftsteller hier ihren Wohnsitz, und auch zahlreiche Botschaften waren in Pankow angesiedelt. Das Schloss Schönhausen war von 1949 bis 1960 Amtssitz des Präsidenten der DDR. In den 1960er Jahren wurden in Heinersdorf und vor allem in Buch größere Wohngebiete in Plattenbauweise errichtet. Das Klinikum Berlin-Buch besaß als medizinische Einrichtung überregionale Bedeutung.
1985 wurden im Zuge der Bildung des neuen Stadtbezirks Hohenschönhausen die Ortsteile Blankenburg, Heinersdorf und Karow ausgegliedert und an den Stadtbezirk Weißensee abgegeben.
Im Zuge der Berliner Verwaltungsreform wurde zum 1. Januar 2001 der Großbezirk "Pankow", zu dem neben den Bezirken Prenzlauer Berg und Weißensee auch der ehemalige Bezirk Pankow gehört, gebildet.
Beim Rat des Stadtbezirks Pankow bestand ein Verwaltungsarchiv, das regelmäßig Schriftgut an das Stadtarchiv abgab. Nach dessen Auflösung in den 1990er Jahren wurden letzte Teile der Überlieferung in das Landesarchiv Berlin übernommen.
Enthält:
Protokolle der Tagungen der Stadtbezirksverordnetenversammlung.- Protokolle der Bezirksamts- bzw. Ratssitzungen.- Unterlagen aus der Tätigkeit des Bürgermeisters und der Fachabteilungen des Bezirksamtes bzw. Rates des Stadtbezirks.
Erschlossen: 6566 [AE] 70.80 [lfm]
Nicht erschlossen: 82.95 [lfm]
Laufzeit: 1945 - 1990
Benutzung: Datenbank.
zum Teil Benutzungsbeschränkung
Verweise:
LAB D Rep. 060-01 - Bezirksverwaltung Pankow (1990 - 2000)
Literatur:
-> Dörrier, Rudolf: Die Stadtbezirkschronik Berlin-Pankow. Von den Anfängen bis zum Berliner Jubiläumsjahr 1987. Manuskript, Berlin 1987.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ