Martin Holl von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] bekennt, dass ihm Elisabeth geborene Ehinger, die Witwe des Ulmer Ratsherren und Richters Sebastian Rentz, eine Selde in Pfuhl zwischen den Selden des Michael Schenck und des Paulin Helmlin sowie 1,5 Viertel Acker am Kirchberger Steig und 4 Tagwerk Wiesmähder, die zu der Selde gehören, zu Erbrecht verliehen hat. Diese Güter hat zuvor Johann Holl bewirtschaftet. Er verpflichtet sich, Selde, Acker und Mähder in gutem Kulturzustand zu halten und davon Elisabeth Ehinger jährlich 6 Pfund Heller Ulmer Währung, 100 Eier, 9 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Er und seine Erben können ihr Erbrecht an den Gütern verpfänden oder verkaufen. Bei Besitzerwechseln steht Elisbeth Ehinger von dem abziehenden Besitzer eine Weglöse in Höhe von 1 Pfund Heller und von dem neuen Besitzer ein Handlohn in gleicher Höhe zu.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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