Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Jagdwesen und Jagdfrevel im gemeinschaftlichen Grund Burbach und Selbach
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.9. Jagd
1748-1804
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen den Regierungen zu Hachenburg und Dillenburg wegen der kleinen Jagd der gemeinen Untertanen im Grund Selbach und Burbach (1748-1749, 1763); Untersuchung eines Jagdfrevels des Geschworenen Johann Peter Sauer zu Unterwilden (1755); Berichte der Oberförster zu Siegen und Burbach sowie des Amtsvogts zu Burbach über Wilddiebereien im Grund Burbach und Selbach und Ermittlungen seitens der Regierungen zu Dillenburg und Hachenburg (1755, 1757-1759, 1763-1764); Einführung und Einhaltung der Setz- und Hegezeit im Grund Burbach (1759-1760, 1765, 1771, 1777); Untersuchung einer unerlaubten Jagd der Feldscherer Fuchs, Albert Bieler und Johannes Peter Bieler und des Amtsvogts Hofmann zu Burbach (1761); Ansetzung einer Jagdbuße für Johann Peter Minner zu Neunkirchen (1755, 1761); Wilddieberei durch Johannes Peter Sauer und Johannes Peter Eutenauer und Konsorten zu Wilden und Gilsbach (1761, 1763); Maßnahmen gegen das Überhandnehmen von Jagden an Sonn- und Feiertagen und Erlass entsprechender Verordnungen (1774, 1776-1777); Untersuchung des Schießens von Rehen im Grund Burbach und Selbach (1774); Gesuch des Johann Peter Eutenauer und Johann Adam Eutenauer zu Gilsbach um Rückgabe zweier von Husaren beschlagnahmter Finten (1774-1775); Feststellung der Jagdfreiheiten der gründischen Untertanen (1776); Bericht des Amtsvogts Hofmann zu Burbach über Jagdexzesse der Adeligen im Grund Burbach und Selbach (1776); Denunziation der Amtsjäger Funck und Krebs zu Burbach und Wahlbach gegen Johannes Schmitt und Peter Eutenauer zu Gilsbach wegen Schießens eines Rehes (1777); Beschwerde der sechs gemeinden des Oberen Grundes Burbach über das tägliche Abstellen von Untertanen in der Höhe bei dem Ginsterhäuschen während des Schneefalls und über die Gestellung als Aufspürer (1780); Vorladung des Försters Stein zu Wilnsdorf wegen eines auf gründischem Boden geschossenen Schmaltiers (1782); Korrespondenzen zwischen den Regierungen zu Hachenburg und Dillenburg wegen der wechselseitigen Jagdfolge des angeschossenen Wildbretts (1793); Bericht eines Herrn Rühle von Lilienstern über aufgefundene nicht registrierte Aktenstücke durch den Regierungsregistrator betreffend den Wildfrevel Selbacher Untertanen im benachbarten Ausland (1804). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Burggraf zu Kirchberg (Hachenburg), Amtsvogt Günther (Burbach), Diepenbroich (Dillenburg), Geheimrat von Wülcknitz (Dillenburg), von Rauschard (Dillenburg), Amtsvogt Hofmann (Burbach), von Erath (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Oberförster Schenck (Siegen), Bierbrauer (Dillenburg), Oberförster Wilhelm Löber (Burbach), G. von Knoblauch (Dillenburg), Jacob Wirths (Hachenburg), Oberforstmeister Fr. von Diepenbroich (Dillenburg), Regierungssekretär Homberg (Dillenburg), von Röder (Dillenburg), Kanzleidirektor Grün (Hachenburg), Heusler (Dillenburg), Clotz (Hachenburg), Lorsbach (Dillenburg), Johann Peter Eutenauer (Gilsbach), Johann Adam Eutenauer (Gildbach), Dapping (Dillenburg), von Beust (Hachenburg), Amtsjäger T. Funck (Burbach), Amtsjäger J. K. Krebs (Wahlbach), Heimberger Johann Georg Scholl, Wredow (Hachenburg), Grün (Hachenburg), Rühle von Lilienstern.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.