Risiko Krebs - Ist Krebsvorsorge wirklich sinnvoll?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/023 R120030/204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/023 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2012
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2012 >> Unterlagen
1. März 2012
Jedes Jahr sterben in Deutschland 215.000 Menschen an Krebs, so Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Mehr als eine Million Menschen lebten mit der Volkskrankheit Krebs und die Zahl werde noch deutlich zunehmen, weil die Bevölkerung in Deutschland immer älter werde, so der Minister. Darum soll die Früherkennung von Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs verbessert werden. Bahr will jeden Versicherten regelmäßig per Brief zur Vorsorge-Untersuchung einladen lassen. Der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn setzt noch eins drauf: nach dem Vorbild der Zahnbehandlung soll es ein Vorsorge-Bonussystem geben. Bei Behandlungen bekommt die volle Kostenübernahme nur, wer regelmäßig zur Vorsorge geht.
Seit den siebziger Jahren setzt die Gesundheitspolitik beim Krebs auf Vorsorge-Programme. Durch regelmäßige Arztbesuche lasse sich das Risiko vermindern, an Krebs zu sterben, so die Hoffnung. Doch die Ärztin und Hamburger Gesundheits-Wissenschaftlerin Ingrid Mühlhauser ist skeptisch. Eine ihrer provokanten Thesen lautet: Die Ärzte schüren falsche Hoffnungen - Vorsorgeuntersuchungen nutzen deutlich weniger als gedacht, und manchmal schaden sie sogar.
Zu Gast im Studio: Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin
Seit den siebziger Jahren setzt die Gesundheitspolitik beim Krebs auf Vorsorge-Programme. Durch regelmäßige Arztbesuche lasse sich das Risiko vermindern, an Krebs zu sterben, so die Hoffnung. Doch die Ärztin und Hamburger Gesundheits-Wissenschaftlerin Ingrid Mühlhauser ist skeptisch. Eine ihrer provokanten Thesen lautet: Die Ärzte schüren falsche Hoffnungen - Vorsorgeuntersuchungen nutzen deutlich weniger als gedacht, und manchmal schaden sie sogar.
Zu Gast im Studio: Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin
0'16
Audio-Visuelle Medien
Hahn, Rainer
Mühlhauser, Ingrid
Krankheit: Krebs: Krebsvorsorge
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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