Rentverschreibung
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C-Arm Zurwest, Urk. Nr. 20
C-Arm Zurwest Armenhaus Zurwesten
Armenhaus Zurwesten >> Urkunden
1484 Januar 22.
Darin: [Rückvermerk:] tonieß kapenberch, nu Ernst van Kemnathe de rymensnyder j (= 1/2) marck. Nu Berndt Rebbynck, folio 56.
[Rückvermerk:] Vide Regis[trum] 1690.
(Weiterer Rückvermerk durch Radierung unleserlich.)
Enthält: Vor Johan Bisscopinck, Richter des Bischofs Hinrich van Swartzeborch in Münster, verkaufen Thonies Kappenberch und seine Ehefrau Hille dem Hinrich Monekeman, genannt Balke, und dem Hermann Menneman als Verwahrern des Armenhauses tor Wessede für 9 Mark Münstersch eine jährlich zu Lichtmeß fällige Rente von 1/2 Mark aus ihrem Haus vp den Bulte, gelegen zwischen dem Haus der Kinder des verstorbenen Gotte und den Gedemen des Macharius Vegesack. Es verbürgen sich Johan Herder und Johan Pentrup de Junge, Bürger in Münster.
Zeugen: Herr Arnt van Drolshagen und Lambert Schroder, Bürger in Münster.
[Rückvermerk:] Vide Regis[trum] 1690.
(Weiterer Rückvermerk durch Radierung unleserlich.)
Enthält: Vor Johan Bisscopinck, Richter des Bischofs Hinrich van Swartzeborch in Münster, verkaufen Thonies Kappenberch und seine Ehefrau Hille dem Hinrich Monekeman, genannt Balke, und dem Hermann Menneman als Verwahrern des Armenhauses tor Wessede für 9 Mark Münstersch eine jährlich zu Lichtmeß fällige Rente von 1/2 Mark aus ihrem Haus vp den Bulte, gelegen zwischen dem Haus der Kinder des verstorbenen Gotte und den Gedemen des Macharius Vegesack. Es verbürgen sich Johan Herder und Johan Pentrup de Junge, Bürger in Münster.
Zeugen: Herr Arnt van Drolshagen und Lambert Schroder, Bürger in Münster.
Archivale
Verweis: Regest: Ketteler S. 98
Perg. Urk. mit Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.03.2026, 11:17 MEZ