Der (erwürdig, edel und gestrenge Herr) Johann von Gleichen, Deutschordenskomtur zu Heilbronn, und Christmann Muntzing zu Horkheim tauschen zwei Äcker: Gegen einen ungefähr 5 Viertel großen in der Markung Sontheim zwischen Hans Gosch von Sontheim und dem Hofacker des Deutschen Hauses gelegenen Acker überläßt der Komtur Christmann Muntzing ein 1 Morgen 1 Viertel Acker und Egarten in der Markung Talheim (Anstößer: Caspar Viescher der Jüngere, Hofacker der Kommende Heilbronn, Adam Reuschlin zu Sontheim, Caspar Euschlins Witwe zu Horkheim). Dieses Grundstück gehörte bisher zum Hof des Ordenshauses, den Hans Nobiß besitzt und ums Dritteil baut, und hat künftig eine Gans dem Ordenshaus zu zinsen, die nach Heilbronn zu liefern ist. Wenn Muntzing das Grundstück in einen Weingarten umwandelt, wie er vorhat, darf er den Wein keltern, wo er will, muß aber den Kelterwein dem Orden nach Talheim liefern. Bei einem Besitzwechsel des Grundstücks ist der in Talheim übliche Handlohn zu entrichten.