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Dekretenprotokolle der evangelischen Kanzlei des Fürstentums Nassau-Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.2. Siegen - Evangelischer Landesteil
(1719) 09.01.1730-31.12.1732
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte und Suppliken des Richters Schenck zu Krombach; Suppliken des Amtsmanns Johann Caspar Trainer und Pastors Johannes Seelbach zu Hilchenbach; Suppliken wegen bestehender Differenzen zwischen dem Pächter Johannes Curth zum Lohe und dem Kellner Dresler zu Siegen wegen offener Rechnungen; Bericht des Oberförsters Johann Hermann Klein zu Lützel über die Umstände des Todes einer Kuh des Johann Carle zu Helberhausen (09.03.1730); Supplik des Schultheißen Johann Henrich Becker zu Klafeld wegen der Schatzung und Dienstgelder (1730); Supplik der Schöffen Johann Wilhelm Bosch und Johannes Müllers wegen Wassermangels der Mühle zu den Eichen (1730); Supplik des G. W. Fresenius betreffend die Vereidigung von Fuhrleuten für den Transport von Karrenkohlen nach dem Hüttenwerk zum Lohe (23.02.1730); Supplik des J. Spies zu Lohe; Suppliken zahlreicher Untertanen und Amtsleute sowie von Gemeinden u.a. wegen der Schatzung, rückständiger Schulden und Pachtgelder; Befehle des Fürsten Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen; Supplik der Osthelder Gemeinde wegen des geplanten Baus neuer Häuser (30.05.1730); Suppliken des Hans Henrich Bosch in der Hees wegen des Baus eines neuen Wohnhauses (1719); Abgangsliste der aus der Ausschusskompanie des Amts der vier Dorfschaften von 1722-1731 abgegangenen oder verstorbenen Personen (1731). Verfügungen der fürstlichen Kanzlei (Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf, Regierungsrat und Kammerdirektor Miltenberger, Regierungsrat Kornzweig, Kammerrat Eberhorn, Kammerrat Trainer, Landkommissar Taschenberger).
579 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.