Ruhrkämpferbund (Bestand)
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BArch R 8035
call number: R 8035
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Organisationen, Verbände und Wirtschaftsunternehmen >> Militärische Traditions- und Interessenverbände
1928-1933
Geschichte des Bestandsbildners: Im Ruhrkämpferbund (Bund der Ruhrkämpfer 1923/24) Vereinigung von Teilnehmern am aktiven Widerstand gegen die Besetzung des Ruhrgebiets; Ende 1933 zugunsten der SA aufgelöst
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte:
Der Bestand wurde 1936 vom Reichsarchiv (Sachgebiet Nichtstaatliche Archive) erworben. Zu Kriegsende beschlagnahmt durch die Rote Armee, gelangte er 1950 im Zuge von Aktenrückführungen aus der Sowjetunion in das Deutsche Zentralarchiv (später Zentrales Staatsarchiv der DDR) in Potsdam. Die dortige Bestandssignatur lautete 61 Ru 1. Mit der Übernahme in das Bundesarchiv erfolgte eine Änderung der Bestands-Signatur in R 8035.
Archivische Bewertung und Bearbeitung:
Im Zuge der Bearbeitung des Bestands entstand 1986 im Zentralen Staatsarchiv der DDR eine Findkartei, die die Grundlage für das vorliegende Findbuch bildet. Kassationen oder Zugänge erfolgten nicht.
Inhaltliche Charakterisierung
Das im Bundesarchiv unter der Bestandsbezeichnung R 8035 Ruhrkämpferbund vorliegende Schriftgut umfasst v.a. Unterlagen zur Bildung des Ruhrkämpferbundes sowie zur Aufnahme ehemaliger Ruhrkämpfer als Mitglieder.
Vorbereitung und Gründung des Ruhrkämpferbundes 1928-1933 (1), Schriftverkehr der Bundesleitung 1933 (1), Schriftwechsel mit Ruhrkämpfern 1933 (3), Mitgliedschaftswesen o.Dat. (1)
Erschließungszustand: Online-Findbuch (2008)
Zitierweise: BArch R 8035/...
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte:
Der Bestand wurde 1936 vom Reichsarchiv (Sachgebiet Nichtstaatliche Archive) erworben. Zu Kriegsende beschlagnahmt durch die Rote Armee, gelangte er 1950 im Zuge von Aktenrückführungen aus der Sowjetunion in das Deutsche Zentralarchiv (später Zentrales Staatsarchiv der DDR) in Potsdam. Die dortige Bestandssignatur lautete 61 Ru 1. Mit der Übernahme in das Bundesarchiv erfolgte eine Änderung der Bestands-Signatur in R 8035.
Archivische Bewertung und Bearbeitung:
Im Zuge der Bearbeitung des Bestands entstand 1986 im Zentralen Staatsarchiv der DDR eine Findkartei, die die Grundlage für das vorliegende Findbuch bildet. Kassationen oder Zugänge erfolgten nicht.
Inhaltliche Charakterisierung
Das im Bundesarchiv unter der Bestandsbezeichnung R 8035 Ruhrkämpferbund vorliegende Schriftgut umfasst v.a. Unterlagen zur Bildung des Ruhrkämpferbundes sowie zur Aufnahme ehemaliger Ruhrkämpfer als Mitglieder.
Vorbereitung und Gründung des Ruhrkämpferbundes 1928-1933 (1), Schriftverkehr der Bundesleitung 1933 (1), Schriftwechsel mit Ruhrkämpfern 1933 (3), Mitgliedschaftswesen o.Dat. (1)
Erschließungszustand: Online-Findbuch (2008)
Zitierweise: BArch R 8035/...
Ruhrkämpferbund, 1933-1945
7 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Spethmann, Hans: Der Ruhrkampf 1923-1925, Berlin 1933; Wentzcke, Paul: Ruhrkampf, Bd. 1-2, Berlin 1930
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ