Pfalzgraf und Kurfürst Friedrich und Pfalzgraf Friedrich, Graf zu
Sponheim, bekunden, dass der Ritter Johann von Ingelheim an diesem Tag zu
Kirchberg die zwischen ihnen bestehenden Streitigkeiten in den folgenden
Punkten beigelegt hat: 1. Rauchwein zu Wolf und Enkirch und Hühner im
Schwarzenstruter Wald. 2. Im Amt Kirchberg wohnende Leute aus der Diller
Pflege. 3. Genannte, zu Dill wohnhafte Kirchberger Ausbürger. 4. Nach Dill
oder Kastellaun gehörige Eigenleute, die in der Gemeinschaft Kirchberg
sitzen. 5. Gegenseitige Pfändungen in der hinteren Grafschaft und im Amt
Kirchberg. 6. Landburghut zu Koppenstein. 7. Das heimgefallene Lehen des
Johann Sunder [von Senheim]. 8. Wildbann auf dem Mutzig. 9. Holzschlag der
Leute aus dem Amt Winterburg auf dem Soon. 9. Starkenburger Hof. 10. Grummet
zu Dill. 11. Zugehörigkeit der Kinder der Margarete von Schwarzerden zum Amt
Winterburg oder zum Amt Koppenstein. 12. Aufgezählte Übergriffe wegen der
Besthäupter von den Untertanen zu Woppenroth und in der Sohrer Pflege. 13.
Kost der Jäger zu Hottenbach. 14. Pfalzgräflicher Anteil an den Bußgeldern
zu Kreuznach und Kirchberg. 15. Einbeziehung der Untertanen zu Laubenheim in
das Amt Stromberg. 16. Streitigkeiten zwischen denen von Bacharach und denen
von Erbach, Rheinböllen und Dichtelbach. Beide Aussteller siegeln. "Datum
uff dinstag nach dem sontage Iudica" 1468.