Wohlfahrt und Soziales: Landeswohlfahrtsverband Hessen (Bestand)
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2012
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Bestände nichtstaatlicher Herkunft >> Organisationen und Einrichtungen >> Wohlfahrt und Soziales
Enthält: 0,75 lfm Druckschriften 1956-1997, darunter vereinzelte Haushaltspläne, Statistiken, Berichte, Protokolle; Broschüren, Pressespiegel.
Bestandsgeschichte: Zugänge seit 1977
Geschichte des Bestandsbildners: Der Landeswohlfahrtsverband Hessen wurde durch das Gesetz über die Mittelstufe der Verwaltung und den Landeswohlfahrtsverband Hessen (Mittelstufengesetz) vom 7. Mai 1953 (GVBl.S.93) gegründet. Er ist Rechtsnachfolger der gleichzeitig aufgelösten Bezirkskommunalverbände Kassel und Wiesbaden (s. Abt. 403). Als kommunale Selbstverwaltungskörperschaft nimmt er überörtliche Aufgaben der Sozialhilfe, Erziehungshilfe, Kriegsopferfürsorge und Schwerbehindertenhilfe sowie der Gesundheitspflege in Hessen wahr. Er ist Träger zahlreicher, vor allem Psychiatrischer Krankenhäuser. In die Verbandsversammlung entsenden die Kreistage und Stadtverordnetenversammlungen der kreisfreien Städte Abgeordnete, welche die Verwaltung überwachen. Der LWV wird von einem Verwaltungsausschuss geleitet, an dessen Spitze der Landesdirektor in Kassel steht. Die Fachaufsicht über den LWV obliegt dem Sozialministerium (s. Abt. 508), die Staatsaufsicht dem Ministerium des Innern (s. Abt. 503). Der LWV unterhält ein eigenes Archiv in Kassel.
Findmittel: Kartei
Bestandsgeschichte: Zugänge seit 1977
Geschichte des Bestandsbildners: Der Landeswohlfahrtsverband Hessen wurde durch das Gesetz über die Mittelstufe der Verwaltung und den Landeswohlfahrtsverband Hessen (Mittelstufengesetz) vom 7. Mai 1953 (GVBl.S.93) gegründet. Er ist Rechtsnachfolger der gleichzeitig aufgelösten Bezirkskommunalverbände Kassel und Wiesbaden (s. Abt. 403). Als kommunale Selbstverwaltungskörperschaft nimmt er überörtliche Aufgaben der Sozialhilfe, Erziehungshilfe, Kriegsopferfürsorge und Schwerbehindertenhilfe sowie der Gesundheitspflege in Hessen wahr. Er ist Träger zahlreicher, vor allem Psychiatrischer Krankenhäuser. In die Verbandsversammlung entsenden die Kreistage und Stadtverordnetenversammlungen der kreisfreien Städte Abgeordnete, welche die Verwaltung überwachen. Der LWV wird von einem Verwaltungsausschuss geleitet, an dessen Spitze der Landesdirektor in Kassel steht. Die Fachaufsicht über den LWV obliegt dem Sozialministerium (s. Abt. 508), die Staatsaufsicht dem Ministerium des Innern (s. Abt. 503). Der LWV unterhält ein eigenes Archiv in Kassel.
Findmittel: Kartei
1,75 lfm
Bestand
Literatur: Vanja, Christina: 150 Jahre Ständehaus, parlamentarische Tradition in Hessen, Selbstverwaltung im Kommunalverband. Eine Ausstellung des LWV Hessen, Kassel 1986.
Literatur: Pünder, Tilmann: 30 Jahre überörtliche kommunale Sozialpolitik in Hessen. Referat vor der Verbandsversammlung des LWV Hessen am 7. September 1983 in Fulda aus Anlaß des 30. Jahrestages der Konstituierung der 1. Verbandsversammlung des LWV am 8. September 1953 in Fulda. o.O. [1983].
Literatur: Pünder, Tilmann: 30 Jahre überörtliche kommunale Sozialpolitik in Hessen. Referat vor der Verbandsversammlung des LWV Hessen am 7. September 1983 in Fulda aus Anlaß des 30. Jahrestages der Konstituierung der 1. Verbandsversammlung des LWV am 8. September 1953 in Fulda. o.O. [1983].
Kassel
Wiesbaden
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 PM CEST