Auseinandersetzungen mit Baden
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Bü 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 2. Sachakten >> 2.1 Allgemeines zur Geschichte
1403-1423
Enthält:
1. König Ruprecht befiehlt, nachdem in seinem Krieg mit dem Markgrafen Bernhard von Baden das Kloster Frauenalb unschuldig verbrannt worden und dem Kloster Herrenalb bei seine Lager, da Feindschaften um und um seien, ein gleiches Schicksal drohe, das Kloster unverzüglich mit Mauern, Türmen, Gräben und anderen Befestigungen zu versehen.
Geben Heidelberg quarta feria intra octavam penthecoste (6. Juni) 1403.
Abschrift (17. Jahrhundert) Papier (ebenso in: GrPgD. f. 26b, KlPgD. S. 38-39).
2. Kopie eines Spruchs der Schiedsrichter Reinbold Kolb von Stauffenberg, Syfrit Pfauwe von Rietpur [Siegfried Pfau von Rietburg] und Heinrich von Rietpur, Hans Stenislaus von Hefingen d. Ä., Hans von Sachsenheim und Gottfried von Mensheim [Mönsheim] in Streitsachen des Markgrafen Bernhard zu Baden mit Württemberg bzw. Herrenalb, Nutzungen und Rechte des Klosters in genannten badischen Gemeinden betreffend. Genannt sind: Muckensturm, Malsch, Durmersheim, Bütikeim [Bietigheim], Gernsbach, Loffenau, Nethingen [Nöttingen], Urbach [Auerbach], Herden [Hörden], Muschelbach [Mutschelbach], Wülfrichingen [Wilferdingen], Dietenhausen, Elmendingen [Ellmendingen], Darmsbach, Stupferich, Lindenhart, Walpperswir, Fryulßheim [Friolzheim], Sulzbach, Ottenauw [Ottenau], Schurn, Luterbach, Ötikeim, Forcheim, Schibenhart [Scheibenhardt], Mittelberg, Bernbach.
Siegler: die genannten Schiedsrichter und Rudolf von Fridingen, und Ulrich von Kunsert als Gemeine, Markgraf Bernhard von Baden, Abt und Konvent von Herrenalb, Rudolf von Sulz und Hans von Stadion, Statthalter der Herrschaft Württemberg.
Geben zu Baden uff St. Michelstag (29. September) nach cristi geburt als man zalt 1423.
Abschrift Pergament/Papier, ohne Siegel, in duplo.
1. König Ruprecht befiehlt, nachdem in seinem Krieg mit dem Markgrafen Bernhard von Baden das Kloster Frauenalb unschuldig verbrannt worden und dem Kloster Herrenalb bei seine Lager, da Feindschaften um und um seien, ein gleiches Schicksal drohe, das Kloster unverzüglich mit Mauern, Türmen, Gräben und anderen Befestigungen zu versehen.
Geben Heidelberg quarta feria intra octavam penthecoste (6. Juni) 1403.
Abschrift (17. Jahrhundert) Papier (ebenso in: GrPgD. f. 26b, KlPgD. S. 38-39).
2. Kopie eines Spruchs der Schiedsrichter Reinbold Kolb von Stauffenberg, Syfrit Pfauwe von Rietpur [Siegfried Pfau von Rietburg] und Heinrich von Rietpur, Hans Stenislaus von Hefingen d. Ä., Hans von Sachsenheim und Gottfried von Mensheim [Mönsheim] in Streitsachen des Markgrafen Bernhard zu Baden mit Württemberg bzw. Herrenalb, Nutzungen und Rechte des Klosters in genannten badischen Gemeinden betreffend. Genannt sind: Muckensturm, Malsch, Durmersheim, Bütikeim [Bietigheim], Gernsbach, Loffenau, Nethingen [Nöttingen], Urbach [Auerbach], Herden [Hörden], Muschelbach [Mutschelbach], Wülfrichingen [Wilferdingen], Dietenhausen, Elmendingen [Ellmendingen], Darmsbach, Stupferich, Lindenhart, Walpperswir, Fryulßheim [Friolzheim], Sulzbach, Ottenauw [Ottenau], Schurn, Luterbach, Ötikeim, Forcheim, Schibenhart [Scheibenhardt], Mittelberg, Bernbach.
Siegler: die genannten Schiedsrichter und Rudolf von Fridingen, und Ulrich von Kunsert als Gemeine, Markgraf Bernhard von Baden, Abt und Konvent von Herrenalb, Rudolf von Sulz und Hans von Stadion, Statthalter der Herrschaft Württemberg.
Geben zu Baden uff St. Michelstag (29. September) nach cristi geburt als man zalt 1423.
Abschrift Pergament/Papier, ohne Siegel, in duplo.
Archivale
Fridingen, Rudolf von; um 1423-1483
Hefingen, Hans Stenislaus d. Ä. von
Kolb von Staufenberg, Reinbold
Kunsert, Ulrich von
Mönsheim, Gottfried von
Pfau von Rietburg, Siegfried
Rietburg, Heinrich von
Sachsenheim, Hans von
Stadion, Hans von; Ritter, Hofmeister, Rat, - nach 1428
Sulz, Rudolf III. von; Graf, 1390-1431
Bad Herrenalb CW; Kloster, badische Landeshoheit
Bernbach : Bad Herrenalb CW
Bietigheim RA
Darmsbach : Nöttingen, Remchingen PF
Dietenhausen : Keltern PF
Durmersheim RA
Ellmendingen : Keltern PF
Forchheim : Rheinstetten KA
Frauenalb : Schielberg, Marxzell KA; Kloster
Friolzheim PF
Gernsbach RA
Heidelberg HD
Hörden : Gaggenau RA
Lindenhart, abgeg. bei Malsch KA
Loffenau RA
Malsch KA
Mittelberg : Freiolsheim, Gaggenau RA
Muckensturm : Heddesheim HD
Mutschelbach : Karlsbad KA
Nöttingen : Remchingen PF
Ötigheim RA
Ottenau : Gaggenau RA
Scheibenhardt : Hagenbach GER
Stupferich : Karlsruhe KA
Sulzbach : Malsch KA
Urbach = Auerbach : Karlsbad KA
Wilferdingen : Remchingen PF
Württemberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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