Mainz, 1617.04.16. (Richter Hettisch). Eheberedung zwischen Franz Hohenhausen, Bäcker, und Klara, Tochter des B. und Müllers Georg Hagen und [angenommenen Tochter] des B. Peter Hoffman: Er bringt in die Ehe 100 fl. (ausgeliehen). Stirbt er zuerst und kinderlos, erhält sie diese 100 fl., ihr Zubringen, sowie 1/3 der Errungenschaft; stirbt sie zuerst und kinderlos, erhält er 50 fl. B. und 2/3 der Errungenschaft. Z.: 1) seitens des Hochzeiters: Johann Reinhart Seger, Bäcker, Hans Biberbach, Bender; 2) seitens der Braut: Peter Hoffman u.s.Fr. Aennchen, Johann Marx, Lorenz Lenz, beide Bäcker.
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Mainz, 1617.04.16. (Richter Hettisch). Eheberedung zwischen Franz Hohenhausen, Bäcker, und Klara, Tochter des B. und Müllers Georg Hagen und [angenommenen Tochter] des B. Peter Hoffman: Er bringt in die Ehe 100 fl. (ausgeliehen). Stirbt er zuerst und kinderlos, erhält sie diese 100 fl., ihr Zubringen, sowie 1/3 der Errungenschaft; stirbt sie zuerst und kinderlos, erhält er 50 fl. B. und 2/3 der Errungenschaft. Z.: 1) seitens des Hochzeiters: Johann Reinhart Seger, Bäcker, Hans Biberbach, Bender; 2) seitens der Braut: Peter Hoffman u.s.Fr. Aennchen, Johann Marx, Lorenz Lenz, beide Bäcker.
U / 1617 April 16 (in 5 / 26)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
16.04.1617
Stadtgericht Mainz
In 5 / 26, fol. 14 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ