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Laufzeit: 1814 - 1983
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Die Dokumente, verwahrt in 2 Koffern, wurden auf Betreiben der Nachlassverwalterin des verstorbenen Herrn Lux von Frau Fröhlich, Archivarin im Geheimen Staatsarchiv PK, in Berlin, Klingsorstraße 18, abgeholt.
Herr Dr. Walther Lux hatte sie dem Geheimen Staatsarchiv PK in einem Schreiben am 17.6.2002 angekündigt. Er war an einem entsprechenden Gespräch mit einem Mitarbeiter des Archivs interessiert. Da er unerwartet verstarb, konnte dieses nicht mehr realisiert werden.
Mit der Erbin, Frau Evelyn Gericke, wurde daher Kontakt aufgenommen, um die Eigentumsverhältnisse zu klären. Frau Gericke entschied sich für einen Depositalvertrag, der im Januar 2003 zwischen ihr und dem GStA PK abgeschlossen wurde. Gesperrt bleiben aus Datenschutzgründen nur Unterlagen der Katharina Haberlandt verehelichte Lux.
Die Schriftstücke wurden in der VI. Hauptabteilung, Familienarchive und Nachlässe, als Familienarchiv Haberlandt/Mannigel aufgestellt.
Die Quellen wurden in einer detaillierten Zugangsliste (Ordnung nach erkennbaren Personen und ihrer Überlieferung) erfasst, erkennbare Strukturen möglichst beibehalten (in Anführung gesetzte Aktentitel bedeuten von der Familie verfasste Aufschriften auf Mappen). Da große Teile des Schriftgutes lose waren, waren sie leider etwas durcheinander geraten. Kassationen wurden keine vorgenommen.
Weitere Unterlagen über die Familie bzw. auch eine von Walther Lux angelegte Sammlung zu Kadetten werden in der IV. Hauptabteilung des GStA PK, im Bundesarchiv, im Heimatmuseum Steglitz sowie von Privat verwahrt.
Das Familienarchiv ist zu bestellen: VI. HA, FA Haberlandt/Mannigel, Nr. #
Das Familienarchiv ist zu zitieren: GStA PK, VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe, Familienarchiv Haberlandt/Mannigel, Nr. #
Berlin, im Januar 2003 Referat 3.1.1
Lebensdaten von Mitgliedern der Familien Haberlandt/Mannigel
Im Familienarchiv Haberlandt/Mannigel sind Unterlagen jeweils mehrerer Familienmitglieder enthalten.
Vor allem sind folgende Personen zu nennen:
a) Wilhelm Mannigel (1.4.1857- gestorben nach 1935, Polizei-Diätar, ab 1913 Rechnungsrat in Posen)
b) Hedwig Rieger verehelichte Mannigel (Ehefrau von a seit 1890, geb. 20.3.1871)
c) Helene Mannigel (Tochter von a und b, 30.11.1893-4.4.1959 in Frankfurt/Oder, Krankenschwester, Masseuse)
d) Wally (auch auf amtlichen Dokumenten teilweise Walli) Mannigel verehelichte. Haberlandt, (Tochter von a und b, geb. 24.8.1891 in Posen, gest. 11.8.1963 in Berlin )
e) Alfred Mannigel (Sohn von a und b, 1895-1953, Major der Luftwaffe)
f) Ernst Haberlandt (in erster Ehe verheiratet mit g, in zweiter Ehe Ehemann von d, 13.6.1881-14.12.1934, Major, nach dem Krieg Büroangestellter, schwer kriegsgeschädigt)
g) Katharina Friederici verehelichte Haberlandt (erste Ehefrau von f, 28.1.1893-22.7.1918)
h) Ernst Haberlandt (Sohn von f und g, geb. 27.9.1916, vermisst am 9.8.1942, Oberleutnant der Luftwaffe)
i) Rudolf Haberland (Sohn von f und g, geb. 30.12.1917, gefallen am 27.5.1941, Leutnant der Wehrmacht)
k) Katharina Haberlandt verehelichte Lux (Tochter von d und f, 20.2.1923-18.12.2001, kaufmännische Angestellte in Berlin)
[8(l) Dr. Walther Lux, Ehemann von k, verstorben im Juli 2002, Jurist, laut seinem Briefkopf "Betreuer der letzten ehemaligen Kadetten", das Familienarchiv enthält keine persönlichen Unterlagen Lux']
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, FA Haberlandt / Mannigel
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.