Arnold von Wachtendonk (Wachtendunc), Kanonich in Xanten, übergibt seinem Diener (puero meo) Hermann seine Güter in Senterwerde, welche 23 Malter Saat fassen, sowie seine Güter in Werrich (Wederike), das heißt eine Hofstatt nebst Scheuer, welche jährlich 10 Malter Gerste und 2 Malter Weizen Pacht zinset, mit dem Beding, dass das Eigentum derselben an die Abtei Kamp fallen und Hermann sie von dieser zu einem Canon von 3 Denaren Xantener in Pacht empfangen soll. Stirbt derselbe ohne Hinterlassung ehelicher Nachkommenschaft, so fallen die Güter gänzlich an die Abtei. Datum III Kalend. januarii anno domini MCCLXX septimo.
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Arnold von Wachtendonk (Wachtendunc), Kanonich in Xanten, übergibt seinem Diener (puero meo) Hermann seine Güter in Senterwerde, welche 23 Malter Saat fassen, sowie seine Güter in Werrich (Wederike), das heißt eine Hofstatt nebst Scheuer, welche jährlich 10 Malter Gerste und 2 Malter Weizen Pacht zinset, mit dem Beding, dass das Eigentum derselben an die Abtei Kamp fallen und Hermann sie von dieser zu einem Canon von 3 Denaren Xantener in Pacht empfangen soll. Stirbt derselbe ohne Hinterlassung ehelicher Nachkommenschaft, so fallen die Güter gänzlich an die Abtei. Datum III Kalend. januarii anno domini MCCLXX septimo.
AA 0345, 192
AA 0345 Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345)
Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345) >> 1. Urkunden
1277 Dezember 30
Diverse Registraturbildner
Pergament
Vermerke: Auf der Rückseite bemerkt:
... sed bona ipsa integraliter postmodum ad monasterium peruenerunt.
... sed bona ipsa integraliter postmodum ad monasterium peruenerunt.
Urkunde
Siegelführer: Arnold von Wachtendonk
Arnold von Wachtendonk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:19 MESZ