Angelegenheiten der städtischen/zivilen Polizei - (Police civile en général.)
Vollständigen Titel anzeigen
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60/- (1811)
1811/08
Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz
Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz >> Öffentliche Sicherheit und Ordnung >> Sicherheitspolizei >> Allgemeines, Verdächtige, Gegner der Republik, Arrêtierungen, etc.
1811
Enthält: u. a.: Passangelegenheiten; Benachrichtigungen über Verdächtige, Arrêtierungen, Selbstmorde, tödliche Unfälle, Ausweisungen; Ernennung von Berkheim, Auditeur des Staatsrates, zum Spezialkommissar der Polizei in Mainz; (Reise-) Pass (ausgestellt vom Maire in Straßburg) für Marie Anne Bangarde aus dem Departement Haut-Rhin; Entwurf einer Verordnung betr. Gepäckträger (Tarife für die Bezahlung und Dienstanweisungen); Bildung einer Sicherheitsgarde (Patrouillen) mit Namensverzeichnis der dafür vorgeschlagenen Einwohner
Auszug aus den Minutes des Staatssekretariats (Palais des Tuileries, 25.03.1811) betr. Organisation der Polizei des Kaiserreichs
Auszug aus den Minutes des Staatssekretariats (Palais des Tuileries, 25.03.1811) betr. Organisation der Polizei des Kaiserreichs
Akten und Einzelstücke
Bangarde, Marie Anne
Berkheim, ...
Frankreich
Frankreich
Haut-Rhin
Paris
Straßburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bestände des Stadtarchivs Mainz
- Französisches Archiv 1798-1814 (Best. 60-63) (Tektonik)
- Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz (Bestand)
- Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Gliederung)
- Sicherheitspolizei (Gliederung)
- Allgemeines, Verdächtige, Gegner der Republik, Arrêtierungen, etc. (Gliederung)