Die Eheleute Heilmann und Jutta Iring, wohnhaft in dem Dorf Randersacker, verkaufen dem Pfarrer zu Cronheim ("Creygenheim") Konrad und dem Konrad von Lentersheim, beide Vikare des Stifts Ansbach ("Onoltspach"), ungefähr 5 Joch Weinberg an einem Stück in der Gemarkung Randersacker an dem Rode. Der Weinberg liegt zwischen Weinbergen des Dieter von Randersacker und des Apel von Lindelbach. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 45 Pfund Heller erhalten. Der Verkauf erfolgt mit Zustimmung des Ritters Andreas des Älteren Zobel von Guttenberg und des Edelknechts Dieter Zobel von Albertshausen ("Albrehtshusen"), von denen der Weinberg bisher zu Lehen ging und die davon jährlich 44 Pfennige als Zins erhielten. Die Verkäufer übergeben den Käufern den Weinberg mit allen ihnen daran zustehenden Rechten und versprechen Schutz vor Entzug und die Leistung von Währschaft. Die beiden Lehenherren verzichten auf den ihnen zustehenden Zins und alle ihre Rechte an dem Weinberg und übereignen diesen den Käufern. Auf Bitte der Lehenherren und der Verkäufer siegelt der Offizial der Würzburger Kurie mit. Datum 1325 in crastino Invencionis sancte Crucis. Aussteller: Heilmann Iring und seine Ehefrau Jutta. Empfänger: Konrad, Pfarrer zu Cronheim, und Konrad von Lentersheim
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Die Eheleute Heilmann und Jutta Iring, wohnhaft in dem Dorf Randersacker, verkaufen dem Pfarrer zu Cronheim ("Creygenheim") Konrad und dem Konrad von Lentersheim, beide Vikare des Stifts Ansbach ("Onoltspach"), ungefähr 5 Joch Weinberg an einem Stück in der Gemarkung Randersacker an dem Rode. Der Weinberg liegt zwischen Weinbergen des Dieter von Randersacker und des Apel von Lindelbach. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 45 Pfund Heller erhalten. Der Verkauf erfolgt mit Zustimmung des Ritters Andreas des Älteren Zobel von Guttenberg und des Edelknechts Dieter Zobel von Albertshausen ("Albrehtshusen"), von denen der Weinberg bisher zu Lehen ging und die davon jährlich 44 Pfennige als Zins erhielten. Die Verkäufer übergeben den Käufern den Weinberg mit allen ihnen daran zustehenden Rechten und versprechen Schutz vor Entzug und die Leistung von Währschaft. Die beiden Lehenherren verzichten auf den ihnen zustehenden Zins und alle ihre Rechte an dem Weinberg und übereignen diesen den Käufern. Auf Bitte der Lehenherren und der Verkäufer siegelt der Offizial der Würzburger Kurie mit. Datum 1325 in crastino Invencionis sancte Crucis. Aussteller: Heilmann Iring und seine Ehefrau Jutta. Empfänger: Konrad, Pfarrer zu Cronheim, und Konrad von Lentersheim
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1325 Mai 4
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 3230
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1325 Mai 4
Registratursignatur/AZ: 50 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: JJ (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: RR ad H 1 (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 047
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1325 Mai 4
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkunden und Regesten St. Gumbert in Ansbach, Nr. 155 S. 157
Vermerke: Inhaltsangaben (14., 15. u. 17./18. Jh.)
Typ: 1325 Mai 4
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Andreas Zobel; an Pergamentstreifen anhängendes Dreiecksiegel, unbesch. S 3: Dieter Zobel; an Pergamentstreifen anhängendes Dreiecksiegel, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkunden und Regesten St. Gumbert in Ansbach, Nr. 155 S. 157
Vermerke: Inhaltsangaben (14., 15. u. 17./18. Jh.)
Typ: 1325 Mai 4
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Andreas Zobel; an Pergamentstreifen anhängendes Dreiecksiegel, unbesch. S 3: Dieter Zobel; an Pergamentstreifen anhängendes Dreiecksiegel, leicht besch.
Iring, Heilmann, Randersacker
Iring, Jutta, Randersacker
Konrad, Cronheim, Pfarrer
Lentersheim, Konrad von, Stift Ansbach, Vikar
Randersacker, Dieter von
Lindelbach, Apel von
Zobel von Guttenberg, Andreas
Zobel von Albertshausen, Dieter
Randersacker (Lkr. Würzburg), Einwohner
Randersacker (Lkr. Würzburg), Dorf
Randersacker (Lkr. Würzburg), Weinberg
Randersacker (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Cronheim (Stadt Gunzenhausen/Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Pfarrer
Ansbach, Stift, Vikar
Würzburg, Offizial
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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