3.2.2.1. Aachen
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Tektonik
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 3.2. Staatsanwaltschaften >> 3.2.2. Staatsanwaltschaften
1. Entstehung: 1798 Öffentliches Ministerium; 1849 Staatsanwaltschaft Aachen 2. Schließung: 3. Zuständigkeiten: Sprengel: Landgerichtsbezirk 4. Organisationsstruktur: zusätzliche Schwerpunktabteilung: Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Aachen 1941-1945 5. Amtssitz: Aachen 6. Leiter: Josef Wilhelm Biergans (1820-1834) Carl.J. Packenius (1834-1855) Freiherr von Mylius (1856-1862) Wilhelm Heinrich Kewenig (1862-1864) Dr. Friedrich Otto Hermann Vierhaus (1864-1868) Franz-Theodor Oppenhoff (1869-1884) Carl Rabe (1884-1896) Robert von Heusinger (1896-1903) Franz Wette (1903-1908) Dr. Wilhelm Ziegner (1908-1912) Albert Mantell (1912-31.03.1924) Rudolf Janssen (01.04.1924- 31.10. 1931) Franz Mecker (01.01.1933-31.07.1933) Hans Führer (01.08.1933-1944) Dr. Arnold Heitzer (10.08.1945-31.07.1948) Dr. Rudolf Reuter (01.10.30.09.1952) Dr. Heinz Gierlich (01.07.1964-12.05.1973) Dr. Leopold Schaeben (01.01.1973-01.08.1976) Günter Solbach (01.12.1976-Juni 1990) Dr. Georg Linden (Juni 1990-April 1994) Dr. Herbert Klein (26.04.1996-13.07.2000) Axel Vedder (01.07.2000 Stv. - 27.04.2009) Elisabeth Auchter-Mainz (28.04.2009-Stand 2012) Helmut Hammerschlag (28.11.2013-Aug. 2020) Staatsanwaltschaft Aachen siehe auch unter Landgericht Aachen Bestand: Gerichte Rep. 0023 Landgericht und Staatsanwaltschaft Aachen Gerichte Rep. 0270 Landgericht und Staatsanwaltschaft Aachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ